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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 11.
Nov

Unsere nĂ€chste Insel ist Kauai und wer „Lilo & Stitch“ (eines unserer Familienfilme) sehr aufmerksam angeschaut hat, weiß, dass es genau die Insel ist, auf welcher der kleine Außerirdische per Zufall landete. Nun landeten auch wir trotz der Wetterkapriolen des inzwischen auf einen tropischen Sturm herabgestuften Hurrikan Lane ebenfalls hier.

Kauai wird „Garden Island“ genannt und dies ist absolut gerechtfertigt, denn dort geht es der Pflanzenwelt wirklich gut – an Feuchtigkeit mangelt es jedenfalls nicht. Da diese aber eben vor TĂŒren und Fenstern nicht Halt macht, sind solche Bedingungen aber leider auch Ă€ußerst feindselig fĂŒr BĂŒcher, Fotos und Holzprodukte. Deshalb gibt es hier neben Klimaanlagen eben auch etwas im Großformat fĂŒr den Kleiderschrank, was wir in Deutschland oft nur beim Neukauf von elektronischen GerĂ€ten in kleinen SĂ€ckchen finden und eigentlich sogleich wegwerfen … bei uns nennt man es Silicagel. Ohne solche Luftentfeuchter wĂ€ren frische Klamotten im Regal grundsĂ€tzlich klamm und muffig. Hier mal in Großaufnahme ein solcher Beutel mit nur noch wenig Kristallgel (unten) und schon viel eingefangenem Wasser:

WĂ€hrend unserer Urlaubswoche haben wir eben auch gelernt, wie es sich anfĂŒhlt, wenn es den ganzen Tag einen tropischer Regen gibt und wie stark dann neben des krĂ€ftigen Windes auch die zahlreiche Regentropfen auf den breiten BlĂ€ttern von Bananen, Papaya und anderen tropischen GewĂ€chsen herabtrommeln.

Zudem haben wir jeden Tag sehen können, wie sich aufgrund der tÀglichen RegenfÀlle die Opakeaa-WasserfÀlle verÀndert haben.

Leider hat das Wetter unsere in Deutschland vorbereiteten PlÀne zum Wandern, Baden und Schnorcheln total zunichte gemacht.

Besonders deshalb ist Kauai fĂŒr uns die entspannteste aller Inseln auf unserer Reise geworden. Wir haben sogar Zeit gefunden, uns beim US- Netflix die ersten Folgen von „Hawaii-5-0“ anzusehen und hatten zudem beim Schwatzen ĂŒber dies und jenes mit unserer B&B-Gastfamilie ganz viel Spaß. Schließlich nahm der Regen am Ende natĂŒrlich auch erheblichen Einfluss auf den allgemeinen Tagesablauf von Darcy, Tim und ihren drei Kindern plus zwei Minidackeln – vieles wurde abgesagt und kurzerhand ins Haus verlegt.

Diese westlichste der großen Hawaii-Inseln und hat lediglich knapp 66.000 Einwohner. An der Lage ist zudem zu erkennen, dass sie geologisch betrachtet auch die Älteste ist. WĂ€hrend unseres Aufenthaltes haben wir das natĂŒrlich genauer erklĂ€rt bekommen: die letzte Insel im Osten ist Big Island (stellen wir in Wort und Bild im dritten Teil des Reiseberichts genauer vor) und sie ist aus vulkanischer Sicht das Epizentrum, da nur hier noch Austritt von Lava und Magma stattfindet. Die gesamte Inselgruppe Hawaiis inklusive der unzĂ€hligen Atolle driftet zudem kontinuierlich gen Westen. VerlĂ€sst eine Landmasse so also den unterirdischen „Überlauf“ und hat genĂŒgend Zeit sich zu entfernen, entsteht dadurch wiederum eine eigenstĂ€ndige Insel – von Ost nach West, also von Heute in die Vergangenheit, formierten sich demzufolge Big Island (vulkanisch als einziges noch aktiv), Maui (plus Kaholawe, Lanai & Molokai), Oahu und Kauai (plus Puuwai). Wind, Wasser und Wetter nagen allerdings seit Jahrmillionen kontinuierlich an dem, was sich ĂŒber der WasseroberflĂ€che befindet und deshalb ist alles westlich von Kauai nicht mehr als Insel zu erkennen, sondern nur noch als Atoll. Dieses Bild von Google-Earth zeigt es noch einmal sehr anschaulich:

Genug der Lehrstunde, zurĂŒck zu unseren persönlichen EindrĂŒcken. Ein Wahrzeichen von Kauai sind zweifelsohne die zahlreich auf der Insel vorkommenden HĂŒhner und schon bei unserer Ankunft haben wir sie nahezu auf jeder Straße gesehen. Ich dachte zuerst, es wĂ€re ein wenig wie in der Ukraine: TagsĂŒber sind die HĂŒhner allein unterwegs und abends kommen sie wieder zurĂŒck nach Hause. Aber dann haben wir von Tim gelernt, dass sie wirklich freilebend bzw. wild sind. Ihre Vorfahren wurden einst auf der Insel fĂŒr illegale aber sehr beliebte HahnenkĂ€mpfe gezĂŒchtet, doch 1992 fegte Hurrikan Iniki ĂŒber das Land. Dabei gingen die meisten Stallungen kaputt, sodass die HĂŒhner in eine ungewohnte Freiheit entlassen wurden, die sie anscheinend bis heute sichtlich genießen. Da sie sich von allem möglichen Zeugs auf den Straßen ernĂ€hren, was sich natĂŒrlich letztendlich auch auf ihren Fleischgeschmack auswirkt, und sie auch sonst wohl sehr zĂ€h sind, lohnt es sich nicht, diese als Mahlzeit zu betrachten. Tims vorgeschlagenes Kochrezept fĂŒr das hiesige Federvieh: In einem Topf stellt man ein Huhn zum Kochen auf den Herd und in einem anderen Topf zehn Lavasteine. Wenn die Lavasteine dann mal weich geworden sind, ist auch das Huhn fertig    standard

Jetzt ein paar Impressionen von dem, was wir sonst noch so auf der Insel entdeckt haben.

Regenbogen-EukalyptusbĂ€ume haben zwar keine Regenbogenfarben a la Einhörner zu bieten, die mehrfarbige Rinde ist aber auch mit Grau-Braun-Orange-GrĂŒn-Beige ein herrlicher und beeindruckender Anblick!

Die Landschaft im Waimea Canyon hat bei uns sofort Erinnerungen an unseren Ausflug in das Outback von Australien erinnert: rote Erde und blauer Himmel.

Dazu gab es Berge und TĂ€ler in der Ferne, soweit das Auge reicht.

Im Kokee State Park haben wir laut Schild eines der nassesten Aussichtspunkte der Erde erreicht. Ich fĂŒr meinen Teil kann diese Stelle nun als den absoluten Gewinner meiner persönlichen NĂ€ssehighlights fĂŒhren, denn die Luft war mit Wasser durchtrĂ€nkt, es tropfte kontinuierlich vom Himmel und als Aussicht hat man nur eine dichte Hexensuppe genießen können.

Wir haben natĂŒrlich auch das kleine StĂ€dtchen Hanapepe besucht, welche die Macher von „Lilo & Stich“ inspirierte. Leider waren die LĂ€den im Zentrum alle geschlossen und wegen der Überschwemmungsgefahr mit SandsĂ€cken abgedichtet bzw. wegen des vermuteten Hurrikans grĂ¶ĂŸtenteils noch verbarrikadiert.

Im Dauerregen haben wir allerdings noch die LĂ€den eines anderen auf der Insel bekannten StĂ€dtchen besuchen können, bevor es dann am nĂ€chsten Tag vollkommen ĂŒberschwemmt und aufgrund eines BrĂŒckenschadens komplett von der Außenwelt abgeschnitten wurde.

Wir kauften in Hanalei noch ohne Probleme das eine oder andere SchmuckstĂŒck ein und nur 24 Stunden spĂ€ter stand das von den Bergen kommende und schlammgeschwĂ€ngerte Wasser bis zu den DĂ€chern der einstöckigen HolzhĂ€user. So haben wir das zumindest in den Nachrichten gesehen, denn wie geschrieben, die Zufahrtsstraßen waren fortan fĂŒr jeglichen Verkehr gesperrt:

Eine absolute Überraschung fĂŒr mich war es, hier die spĂ€rlichen Überreste eines russischen (!) Forts Elisabeth aus dem Jahre 1815 zu entdecken.

Damals gab es hier eine russisch-amerikanische Kompanie, welche sich um die Sicherheit der Schiffe beider Staaten kĂŒmmerte, die auf dem Pazifischen Ozean zwischen dem amerikanischen Nordwesten und Asien unterwegs waren. Die zu der Zeit noch nicht der USA angehörigen Hawaiianer haben das allerdings nicht fĂŒr sehr gut befunden und die Russen bereits 1817 aufgefordert, die Insel wieder zu verlassen. Diese Stelle liegt ĂŒbrigens auch an der EinmĂŒndung des Flusses Waimea, wo Captain James Cook 1778 mit seinem Schiff anlegte.

Wir haben trotz Regen natĂŒrlich immer wieder die Chance genutzt, um rauszugehen bzw. zu fahren – allein auf der 60*45 km großen Insel Kauai legten wir in 6 Tagen insgesamt 617 km zurĂŒck. Wir guckten den Surfern bei ihren Ausritten zu …

… gingen am Strand spazieren…

… unternahmen z.B. eine kleine Wanderung zur Makauwahi Cave …

… und entdeckten dabei eine alte, verlassene Zuckerfabrik. Wie schnell doch unter den hier vorherrschenden klimatischen Bedingungen die Natur wieder GebĂ€ude und zurĂŒckgelassene Maschinen aller Art fĂŒr sich zurĂŒckgewinnen kann:

Wir haben auch hier recht schnell gelernt, dass der Begriff „Fish Market“ keine große Markthalle mit frisch gefangenem Fischen bedeuten muss. In Koloa ist ein Laden mit solchem Namen winzig klein (vergleichbar mit einem Tante Emma-Laden oder Schnellimbiss), aber das dort verkaufte Poke schmeckt einfach großartig.

Apropos Essen. Ich habe jeden Morgen zum FrĂŒhstĂŒck frisches Obst und rosafarbenes Guava Bread mit diversen Fruchtaufstrichen gegessen. Das Brot schmeckte zwar nicht so sehr nach der mir bekannten Frucht, aber die Farbe war einfach genial! Dank der von Darcy und Keahna, die Ă€lteste Tochter der Familie, jeden Tag hervorragend vorbereiteten Obstplatten bin ich zudem schnell auf den Geschmack der einheimischen FrĂŒchte gekommen, wie z.B. Ananas, Papaya, Mango und dortigen kleinen Bananen. Die Papaya hat Darcy direkt vom Baum hinter ihrem Haus geerntet – frischer konnte es also nicht sein!

Ich habe auf Kauai auch wieder mal ein Hawaiian Shave Ice probiert. Diese, auf den Hawaii-Inseln und mittlerweile sogar schon in den USA sehr verbreitete LeckspezialitĂ€t, ist eigentlich nur ein ganz normales Wassereis, welches dann je nach Wunsch mit diversen Sirups durchtrĂ€nkt wird. Der Name kommt daher, dass man in eine Shave-Maschine einen gewöhnlichen Eisblock einlegt und durch Drehen des gesamten Blocks um die eigene Achse wird an einem Messer das Eis fĂŒr den Becher abrasiert:

Die kurze Woche war schneller vorbei als wir dachten und da stand auch schon der Flug auf die nĂ€chste Insel an – diesmal sogar ganz und gar ohne Sturm und ZwischenfĂ€lle.



2018 21.
Okt

Oahu war die erste Hawaii-Insel, welche wir wĂ€hrend unseres vierwöchigen Urlaubs erkundeten. Hier haben wir also auch sehr viele, bis dato fĂŒr uns völlig unbekannte Sachen erleben dĂŒrfen: (richtig große) Schildkröten im Meer …

… ein unfreiwilliges Kennenlernen des spitzenmĂ€ĂŸig ausgeklĂŒgelten Hurrikanwarnsystems auf Hawaii, das megaleckere rohe-Fisch-Gericht Poke-Bowl …

… (schmeckt am besten mit dieser Thunfischart) …

… unsere ungeschickten Versuche, mit einem Boogie-Board gegen kleine fiese Wellen anzukĂ€mpfen …

… und natĂŒrlich die ersten, postkarten- und bilderbuchreifen StrĂ€nde Hawaiis …

Ja, die StrĂ€nde auf Hawaii sind definitiv immer eine ErwĂ€hnung wert. Was mich an diesen nĂ€mlich sehr beeindruckt hat, ist der in der der Regel per Gesetz vorgeschriebene, kostenlose Zugang zu diesen. Damit kann kein noch so großes Ressort, wie z.B. in der TĂŒrkei oder in Spanien, ganze Strandabschnitte fĂŒr sich beanspruchen, sondern muss auch NichtgĂ€sten einen sogenannten „public access“ garantieren – selbst, wenn dafĂŒr am Ende HotelgelĂ€nde und Lobbys von jedermann befahren bzw. durchlaufen werden muss. Lediglich das vom Staat Hawaii bewirtschaftete Naturreservat Hanauma-Bay verlangte Eintrittsgeld von uns, dafĂŒr hat man allerdings auch eine Infrastruktur aufgebaut, welche die BedĂŒrfnisse der unzĂ€hligen, ĂŒberwiegend japanischen Touristen abdeckt.

Vor der ersten BerĂŒhrung mit dem Wasser gibt es sogar extra einen EinfĂŒhrungsfilm ĂŒber die Benimmregeln, Gefahren und andere wichtigen Hinweise. Damit war es der fĂŒr uns einzige Schnorchelspot auf der gesamten Reise, wo man vor dem Gang vom Parkplatz zum Strand noch zuerst in ein kleines Kino gefĂŒhrt wird, damit man am Ende weiß, dass man keine Meeresbewohner anfassen darf oder dass ein Riff und das offene Meer samt Strömung immer eine Gefahr darstellen können. Im GesamtresĂŒmee der Reise muss ich aber sagen, dass es fĂŒr mich persönlich weder der schönste Strand noch das schönste Schnorchelerlebnis war – viel zu ĂŒberfĂŒllt und bzgl. der geringen Wassertiefe leider recht schnorchelunfreundlich.

Aber genau dort haben wir zum ersten Mal Mungos in Aktion gesehen und verstehen nun, warum sie bei den Hawaiianern nicht sonderlich beliebt sind. Zum einem sind sie fĂŒr die am Boden nistenden Seevögel ganz gefĂ€hrliche NestrĂ€uber …

… zum anderen machen sie bei ihren RaubzĂŒgen nicht einmal an menschlichen Dingen Halt, wie z.B. an einem nicht sonderlich gut verschlossenen und mit Essen gefĂŒllten Rucksack, der vor unseren Augen in gerade mal 3 bis 4 Metern Entfernung stand und rotzfrech von den geschickten und flinken Tierchen „geplĂŒndert“ wurde.

Diese Mangustenart stammt eigentlich aus SĂŒdostasien (na, bei wem klingelt es, wenn ich „Rikki-Tikki-Tavi“ schreibe?), welche man vor langer Zeit mal zur RattenbekĂ€mpfung auf die Inseln gebracht hat, wo sie sich danach aber zu einer sogenannten invasiven Spezies entwickelte, die insbesondere einheimische Arten gefĂ€hrdet und hier selbst eigentlich keinerlei Fressfeinde hat.

Bleiben wir doch gleich mal bei den Tieren. Wir bereits erwĂ€hnt, haben wir auf Oahu unsere ersten GrĂŒnen Meeresschildkröten (im Allgemeinen auch unter dem Namen „Suppenschildkröte“ bekannt) gesehen: mal bei unseren SchnorchelgĂ€ngen grasend an den Klippen …

… oder auch im warmen Sand des Strandes ruhend.

Ist schon sehr beeindruckend, dass sie sich von uns Menschen ĂŒberhaupt nicht stören lassen – wenn man sie natĂŒrlich in Ruhe lĂ€sst. Auf Hawaii gibt es deshalb fĂŒr alle die klare Ansage, dass man zu einer am Strand liegenden Schildkröte einen Abstand von mindestens 3 m zu halten hat und wer eine Schildkröte anfasst, kann sogar mit einer Strafe von bis zu 25.000 Dollar rechnen.

Dass wir beim Schnorcheln jede Menge bunter Fische und natĂŒrlich auch den hawaiianischen Staatsfisch Humuhumu-nukunuku-apua’a (ein DrĂŒckerfisch mit einem Maul wie ein Schwein) gesehen haben, versteht sich bei der exquisiten Pazifiklage ca. 4.000 km von jeglichem Festland entfernt und den unzĂ€hligen Korallenriffen fast von selbst. GlĂŒcklicherweise darf man das unaussprechliche Kerlchen auch einfach Humu nennen, denn ich verhaspele mich irgendwie immer bei der Nennung seines vollen Namens.

Nach unseren ausgiebigen Badeeinheiten in salzigen GewĂ€ssern planten wir auch mal eine Erfrischung in einem recht bekannten, weit im Regenwald befindlichen Wasserfall. Die Wegbeschreibung versprach „eine kleine Wanderung von ca. einer halben Stunde“ – bei uns wurden daraus anderthalb Stunden … in nur eine Richtung! Denn nach einigen RegengĂŒssen an den Tagen zuvor und wahrscheinlich auch wegen des hohen Bekanntheitsgrades haben sich die aufgeweichten, lehmigen, mit Wurzeln durchzogenen Wege im tropischen Wald zu regelrechten Stolperfallen und einem rutschig, nassen Hindernisparcours gewandelt …

… und dazu mussten wir an drei Stellen noch einen kleinen Fluss ohne BrĂŒcken ĂŒberqueren, indem man von Stein zu Stein balancierte.

Als wir dann endlich am Wasserfall ankamen, hat mich die Vorstellung, anschließend auch wieder die gleiche Strecke mit nassen Sachen zurĂŒcklegen zu mĂŒssen, doch irgendwie vom Baden abgehalten. Carsten blieb wie immer hart im Nehmen und gesellte sich zu ein paar jungen Leuten, welche uns unterwegs ĂŒberholt hatten und schon vor Ort im Wasser waren.

Bei all den Verzögerungen auf dem Wanderweg blieb uns allerdings nicht mehr sehr viel Zeit zum Verweilen im Wasser, da ein Sonnenuntergang auf Hawaii ziemlich genau zwischen 18:00 und 18:30 Uhr beginnt und es danach recht schnell stockdunkel wird – die Zeit um 21:00 Uhr nennen die Einheimischen deswegen auch gerne mal Hawaiianische Mitternacht. Trotz der langsameren Geschwindigkeit auf den tĂŒckischen Wegen sind wir zwar etwas verdreckter als gedacht, aber dennoch glĂŒcklich im Hellen wieder an unserem Auto angekommen. Im Dunkeln hĂ€tten wir uns sicherlich die Haxen gebrochen oder wĂ€ren erst nach Stunden zurĂŒckgekehrt. Das Baden kam diesmal sicherlich zu kurz, aber dafĂŒr war der Indianer Jones-Abenteuerfaktor umso höher    standard

Oahu war bei unserer Urlaubstour die einzige Insel mit einer richtigen Großstadt: Honolulu, die Hauptstadt von Hawaii.

Bei unserem dortigen Tagesausflug waren wir u.a. auf dem Aloha-Tower, wo man erstaunlicherweise ohne jegliches Eintrittsgeld mit einem historischen Aufzug ganz nach oben fahren und den tollen Rundumblick ĂŒber die StrĂ€nde und das Hafengebiet bekommen konnte.

Die aus der Serie „Hawaii Five-O“ als Einblendung fĂŒr das Hauptquartier recht bekannte Statue von King Kamehameha ließen wir ebenfalls nicht aus. Wir hatten zwar bis dahin noch keine einzige Folge der Serie geguckt, aber dank Carstens Zappen erkannten wir das markante StĂŒck Stadtgeschichte trotzdem.

Den ganztĂ€gigen Stadtausflug begannen wir morgens mit einem Aufstieg auf den ehemaligen Vulkankrater Diamond Head, von dem man einen tollen Überblick ĂŒber die ganze Stadt hat und der eigentlich von fast ĂŒberall in Honolulu zu sehen ist. Und zum GlĂŒck waren wir auch schon sehr frĂŒh dort oben, denn so erwischten wir ohne Probleme noch innerhalb des Kraters einen guten Parkplatz, hatten beim Aufstieg nicht so viele Japaner und andere Touristen um uns herum …

… und auf den insgesamt drei Aussichtsplattformen konnten wir uns noch ohne großes GedrĂ€nge frei bewegen und mehr als eine Stunde lang die Blicke in alle Himmelsrichtungen schweifen lassen.

Als wir dann aber von oben zurĂŒck zum Wagen liefen, stapften uns Menschenmassen, grĂ¶ĂŸtenteils eben aus dem Land der aufgehenden Sonne, wie eine nicht enden wollende Ameisenstraße entgegen und der innere Parkplatz war schon wegen ÜberfĂŒllung geschlossen – alles richtig gemacht. Insgesamt hat Honolulu auf uns einen sehr japanisch beeinflussten Eindruck gemacht, denn es gab sogar extra Haltestellen und Pendelbusse zwischen den großen Hotelkomplexen, die komplett nur in japanischen Schriftzeichen gehalten waren … eine völlig eigene Infrastruktur im einstigen Kriegsgegnerland.

Liegt es eigentlich an Pearl Harbor, dass eben so viele Japaner auf Oahu Urlaub machen oder ist es doch nur die NĂ€he zwischen diesen beiden Inseln? Apropos Pearl Harbor: dieses Muss der heroischen Geschichte Amerikas haben wir uns gespart – zu teuer, zu wenig zu sehen und fĂŒr uns beide einfach viel zu patriotisch. DafĂŒr war ein Besuch des weltberĂŒhmten Waikiki-Strandabschnitts fĂŒr uns obligatorisch. Aber trotz seiner BerĂŒhmtheit ist dies absolut nicht der einzige tolle Strand der Stadt und wir haben vom Ala Moana Beach im Westen ĂŒber Magic Island Lagoon, Kahanamoku Beach bis zum Waikiki Beach und Kuhio Beach im Osten mehr als zweieinhalb Stunden gebraucht, um die gesamte Strecke mit flottem Schritt immer entlang der Wasserkante abzulaufen.

Zur Belohnung gab es am Übergang zwischen Waikiki und Kuhio noch einen mĂ€rchenhaften Sonnenuntergang und eine typisch hawaiianische Performance mit Einblicken in die Kultur, die TĂ€nze und die Gewohnheiten.

Die von mir ganz zur Anfang erwĂ€hnte Hurrikanwarnung hat uns zum Ende unserer Woche auf Oahu  ziemlich kalt erwischt. Wir kaufen inzwischen immer fĂŒr USA-Reisen entsprechende SIM-Karten und das lokale Warnsystem funktioniert auf dem Handy zum einen mittels SMS und vorinstallierter Notfall-App und zum anderen werden Updates auch nach einem sehr eindringlichen Warnton im Autoradio ĂŒbertragen.

Dadurch und die Berichterstattung im Fernsehen waren wir und alle anderen auf den Inseln ĂŒber den herannahenden Hurrikan Lane immer gut informiert – wenn nicht sogar verrĂŒckt bzw. kirre gemacht worden. Neben HamsterkĂ€ufen, leeren Tankstellen und Hausverbarrikadieren wurden wir zudem immer wieder mit dem Gedanken an abgesagte FlĂŒgen erinnert. Lane sollte am Freitag auf Oahu treffen und ausgerechnet an dem Tag fand eben auch unser erstes Inselhopping nach Kauai statt. Am Ende hatten wir unverschĂ€mtes GlĂŒck und kurz vor dem Abflug wurde der Hurrikan Stufe 5 auf einen tropischen Sturm herabgestuft, sodass die „Rednecks“ von Hawaiian Airlines wohl gar nicht erst ĂŒber Flugstreichungen nachgedacht haben – mit American Airline hĂ€tten wir an dem Tag sehr viel mehr Pech gehabt.

Die Berichterstattung zeigte jedenfalls Wirkung und so haben wir es sogar nicht einmal mehr geschafft, unseren Mietwagen, einen Jeep Wrangler Sahara, …

… wie ĂŒblich voll aufgetankt abzugeben, da alle auf dem Weg befindlichen Tankstellen leergepumpt und geschlossen waren. Der Flug selber verlief aber ganz problemlos und wir landeten wohlbehalten auf Kauai, dem zweiten Teil unseres Hawaii-Urlaubs. Was wir dort gesehen und erlebt haben, davon werde ich in einem spĂ€teren Blogeintrag in Wort und Bild berichten.



2018 06.
Okt

Es war ein langer Urlaub auf vier verschiedenen Inseln und mit unzĂ€hligen StrĂ€nden – ihr ahnt schon, ich habe mehr als genug Möglichkeiten gehabt,  mich meiner 4. Obsession hinzugeben    standard

Beim Durchsicht aller Urlaubsbilder haben wir die passenden FĂŒĂŸe-im-Wasser-Bilder gleich notiert und Carsten hat sie bis heute ganz brav und ordentlich den jeweiligen StrĂ€nden zugeordnet. Deshalb haben wir uns nun auch die Zeit genommen, unsere Favoriten der jeweiligen Fotoserien zu ermitteln und jetzt steht die endgĂŒltige Auswahl in der Galerie „4. Obsession“ zum Anschauen bereit –> 39 NeuzugĂ€nge!

GegenĂŒber Freunden und Bekannten haben wir in den bisherigen ErzĂ€hlungen eigentlich immer etwas von ca. 20-25 Strandbesuchen erzĂ€hlt, die wir insgesamt in den vier Wochen besucht haben, aber anhand der Fotos und den genaueren Recherchen kommen wir nun sogar auf etwas ĂŒber 50 !!! Auf fĂŒnf StrĂ€nden waren wir von der Umgebung so begeistert, dass wir sogar völlig vergessen haben, ein Bild zu machen … aber ihr könnt uns glauben, auch da waren meine FĂŒĂŸe mindestens einmal drin. Und die ĂŒbrigen haben wir zwar angefahren, sind aber nicht reingegangen, sondern haben meist nur geguckt, Surfer beobachtet, Fotos geschossen und/oder den Blick in die Ferne schweifen lassen – mal wegen Wetter, mal wegen hohem Wellengang und mal weil wir an dem Tag schon unseren Strandbedarf zu GenĂŒge gestillt hatten … ja, sowas soll es auch (bei mir) geben    zwinker

Wer nun neugierig geworden ist und sehen möchte, welche feuchten Orte ich diesmal betreten durfte, sollte einfach mal hier klicken und relativ weit nach unten scrollen – 113 Orte waren schon vor Hawaii dokumentiert. Viel Spaß beim kleinen Hopping durch bzw. ĂŒber einen kleinen Teil (!!!) hawaiianischer StrĂ€nde!



2018 17.
Sep

Gestern war er vorbei, unser vierwöchiger Urlaub auf Hawai’i. Eigentlich ist mit diesem Satz schon alles gesagt … einerseits „wir sind wieder da“ und gleichzeitig „ein Urlaubstraum wurde wahr“   standard

In den vergangenen 30 Tagen haben wir unglaublich vieles erlebt. Wir haben diese vier hawaiischen Inseln besucht: Oahu, Kauai, Big Island und Maui – jede ist anders und hat ihre Besonderheit:

– OAHU ist die pulsierendste Insel mit der Hauptstadt Honolulu und einer ĂŒberwĂ€ltigenden Anzahl japanischer Touristen.

– KAUAI trĂ€gt ganz zu Recht den Beinamen „Garden Island“, denn sie ist in unseren Augen die grĂŒnste von allen … gleichzeitig ist sie erdgeschichtlich auch die Ă€lteste.

– BIG ISLAND ist dagegen eine ganz junge und immer noch wachsende Vulkaninsel, denn hier arbeitet die Göttin Pele eifrig daran, die InselflĂ€che durch stetige LavaflĂŒsse weiter zu vergrĂ¶ĂŸern.

– MAUI ist die touristischste von allen, aber die SonnenuntergĂ€nge auf den SandstrĂ€nden sind auch perfekt dafĂŒr geeignet.

Wir haben diesmal ĂŒberwiegend in B&Bs ĂŒbernachtet und bleiben mit einigen unserer „Herbergseltern“ sicherlich auch ĂŒber den Urlaub hinaus weiterhin im Kontakt. Insgesamt haben wir sehr viele interessante und liebenswĂŒrdige Menschen auf den Inseln getroffen. Auch die Tierwelt hat sich uns ebenfalls von ihrer besten Seite gezeigt.

Nur ein paar Beispiele: So viele Schildkröten haben wir gar nicht erwartet, aber wir sahen sie sowohl beim Schnorcheln als auch bei unseren zahlreichen StrandspaziergÀngen immer wieder mal in der Ferne und aus nÀchster NÀhe:

Wir fĂŒhlen uns ein wenig geehrt, dass wir einen von derzeit lediglich 1300 möglichen Hawaii-Mönchsrobben bei ihrem Landgang beobachten durften:

Das melodische Quaken (siehe Tabelle „Frog calls online“) von Coqui-Fröschen war unser allabendliches Schlaflied auf Big Island … fast 100 Dezibel bei solch einer GrĂ¶ĂŸe:

Auch das war völlig neu fĂŒr uns: Wir haben den Hurrikan Lane ĂŒberstanden und nebenbei eine Vorstellung davon bekommen, wie das Warnsystem auf Handys und via Radio auf diesen Inseln funktioniert.

Unsere Geschmacksnerven wurden in den vier Wochen allerhand neuen EindrĂŒcke ausgesetzt. Ich werde „Poke“, einen Fischsalat aus rohem Fisch, sehr vermissen und Carsten dĂŒrfte „Loco Moco“, einem Gericht aus Reis, einer flachen Frikadelle, einem gebratenen Ei und einer braunen Bratensauce, sicherlich etwas nachtrauern. Aber letzteres lĂ€ĂŸt sich bestimmt leichter nachkochen, als alleine schon die Zutaten fĂŒr ein ordentliches Poke (rohen Ahi, Thunfisch oder Lachs plus diverser, lokaler GewĂŒrzmischungen) zu bekommen    standard
Ich habe außerdem die VorzĂŒge einer Weißen Ananas sehr zu schĂ€tzen gelernt … die ist viel sĂŒĂŸer und enthĂ€lt kaum SĂ€ure. NatĂŒrlich aber auch von all dem anderen Obst, welches fĂŒr uns exotisch ist und dort vor dem FrĂŒhstĂŒck recht schnell mal kurz im Garten gepflĂŒckt werden kann.

Wir haben viel geschnorchelt, viel gebadet und waren auf der Spitze des höchsten Berges im ganzen Pazifikraum (Mauna Kea mit 4.205 m), um dort erst einen fabelhaften Sonnenuntergang ĂŒber den Wolken zu sehen und danach einen Himmel voller Sterne zu bewundern. Wir konnten jede Menge klassisch schöne, weiße SandstrĂ€nde sehen, waren aber auch auf StrĂ€nden mit schwarzem, grĂŒnem und rotem Sand.

Wir haben insgesamt ĂŒber 10.000 Bilder gemacht, die nun allerdings noch gesichtet und ausgedĂŒnnt werden. Die Digitalfotografie erlaubt es zum GlĂŒck bzw. leider, von einer Sache immer schnell mal ein paar Bilder mehr zu machen, um danach das Beste von allen auszusuchen – und genau den letzten Schritt das mĂŒssen wir noch durchfĂŒhren    standard

Danach teilen wir auch in gewohnter Art und Weise gern unsere Fotosammlung mit euch, denn ich kann mir vorstellen, dass das Interesse daran groß sein dĂŒrfte    zwinker



2018 22.
Jul

Das schon öfters von mir in den hiesigen EintrĂ€gen erwĂ€hnte Fitnessstudio unseres Arbeitgebers hatte in diesem Jahr im Programm wieder eine besondere Veranstaltung: Segelfliegen. Carsten hat das als Jugendlicher schon einmal gemacht und meinte, ich sollte das ebenfalls unbedingt ausprobieren. Da mein Mann nach 17 gemeinsamen Jahren ein gutes GespĂŒr dafĂŒr hat, was mir gefĂ€llt und was nicht, habe ich natĂŒrlich auf seine Empfehlung gehört.

Wir meldeten uns rechtzeitig dafĂŒr an und saßen am 6. Juli zusammen mit einigen anderen Kollegen aus dem Uniklinikum in zwei Kleinbussen, welche uns zum Flugplatz in Bronkow brachten.

Beim Segelfliegen gibt es zwei Arten des In-die-Luft-Kommens: durch eine Winde ca. 300 m hochgezogen oder durch ein motorisiertes Flugzeug in eine beliebige Höhe abgeschleppt zu werden – im Fachjargon Windenstart und F-Schlepp. Die letztgenannte Starthilfe stand schon auf dem Feld und wartet auf unsere Ankunft. Ich persönlich fand seine Farben, die mich sofort an die ukrainische Flagge erinnerten, sehr vertrauenerweckend    standard

Aber als die Frage gestellt wurde, wer sich ein Start mit der Winde traut, habe ich schnell meine Hand hochgehoben und saß ein paar Minuten spĂ€ter auch schon eingewiesen und gesichert im Fond des zweisitzigen Segelfliegers:

Sehr viel Platz hat man darin wahrlich nicht, aber zumindest die Beinfreiheit war besser als in einem TUI-Flieger! Auch wenn ich vollen Zugriff auf alle Einrichtungen hatte (hinten sitzt normalerweise der Fluglehrer), sind wir natĂŒrlich nicht selber geflogen, sondern vertrauten unsere Leben den gut ausgebildeten Piloten des Vereins an. Neugierig wie ich bin, habe ich natĂŒrlich mal nachgefragt, wie lange sie schon segelfliegen: der eine hat in den 80er-Jahren angefangen, der andere 1974, dem Geburtsjahr meines Mannes. Ich habe mich also bei meinen beiden FlĂŒgen dieses Tages sehr sicher gefĂŒhlt.

FĂŒr solche Mitfluggelegenheiten werden Ausbildungsflugzeuge verwendet und wie schon oben erwĂ€hnt, sitzt hinten eigentlich immer der Fluglehrer – in unserem Fall waren es meine Kollegen und ich. Somit hatten wir auch immer die kompletten Anzeigen im Sichtfeld, die fĂŒr das Fliegen unentbehrlich sind, wie z.B. Geschwindigkeits – und Höhenanzeigen, Kompass, Wasserwaage und Steigungs- bzw. Neigungsindex (aufwĂ€rts oder abwĂ€rts). Wir hĂ€tten somit sogar mitsteuern können, aber das habe ich dann doch lieber nicht getan    standard

Der Start mit der Winde ist in der ersten Phase durchaus mit einer Achterbahnfahrt vergleichbar. Es geht dabei schnell und zielgerichtet senkrecht auf den Himmel zu – um dieses ĂŒberwĂ€ltigende GefĂŒhl zu beschreiben fehlen mir die Worte. Ist schon ein tolles GefĂŒhl, wenn man den Wolken so schnell so nah kommt … das kann man nicht mit Sprache ausreichend wiedergeben, das muss man einfach selber mal erleben!

Und dann diese herrliche Stille beim Segelfliegen, denn es gibt ja schließlich keinen MotorlĂ€rm – ja, man könnte wirklich fĂŒr einige Momente glauben, wie ein Vogel fliegen zu können …

Mein erster Flug dauerte leider nicht sehr lang, aber es war trotzdem sehr großartig! Schon bald war die Landung angesagt:

Auf dem Feld kurvten stĂ€ndig zwei betagte, aber fahrtĂŒchtige Autos herum, denn man kann z.B. den exakten Landeplatz bei einem Segelflieger nicht vorgeben oder mit eigener Motorhilfe zurĂŒck zum Startpunkt gelangen. Mithilfe dieser Fahrzeuge wurden u.a. die FluggerĂ€te wieder zur Ausgangsposition gebracht und damit die FlĂŒgel dabei nicht ĂŒber die Erde schleifen, lĂ€uft immer eine Person nebenher und hĂ€lt den kippenden FlĂŒgel aufrecht. Carsten durfte immer helfend nebenherlaufen (fast schon joggen), ich als liebes MĂ€dchen durfte beide Male gemĂŒtlich im Auto mitfahren    standard

Ja, natĂŒrlich ist auch mein Mann geflogen, er hat bei seinem ersten Abheben sogar einen Hut bekommen. Mir ist aufgefallen, dass alle Piloten eine MĂŒtze oder eine Baseballcap getragen haben. Klar, man hat ja ĂŒber dem Kopf nur eine durchsichtige Abdeckung und die Sonne knallt also immer direkt auf den SchĂ€del drauf.

Übrigens, wenn man mit F-Schlepp startet, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, eine Höhe und Stelle mit guter Thermik zu erreichen, um einiges:

Mit eben einer solch guten Thermik kann man dann noch viel höher aufsteigen und somit auch lĂ€nger in der Luft bleiben. Bei meinem zweiten Flug hatte ich das GlĂŒck, fast ĂŒber eine halbe Stunde lang in der Luft zu sein – das war soooo schön! Übrigens, so sieht das Flugfeld aus der Höhe aus:

Die schrĂ€gen Linien am rechten Rand sind Solarpanels, so kann der Verein mit der Vermietung von FlĂ€che die Kasse etwas auffĂŒllen.

Und das gönne ich den Vereinsmitgliedern vom Herzen – sie waren alle, aber wirklich alle super … und das fachlich wie menschlich. Als Newbie hat man ja immer Bedenken, dass man sich besonders tollpatschig auffĂŒhrt und dann von den Erfahrenen irgendwelche SprĂŒche zu hören bekommt, die man nicht unbedingt braucht. Das war diesmal ĂŒberhaupt nicht der Fall! Alle Fragen wurden ganz normal beantwortet, es wurde ganz selbstverstĂ€ndlich beim Auf- und Absetzen der Fallschirme sowie beim Ein- und Aussteigen geholfen. Ein ganz großes Lob und mindestens genau so ein großes Dankeschön fĂŒr ein unvergessliches Erlebnis gehen an die Vereinsmitglieder vom FC Bronkow! NatĂŒrlich auch an die Kollegen aus dem Carus Vital fĂŒr das Ins-Leben-rufen und Organisieren dieser Veranstaltung.

Ich habe zwischenzeitlich schon mit einigen Freunden darĂŒber gesprochen und einige wĂŒrden das gerne auch selber einmal erleben. Wer weiß, vielleicht rauschen wir dort ĂŒber Kurz oder Lang sogar mal mit unserer eigenen Gruppe von Flugneugierigen an     standard



2018 17.
Jul

Seit Jahren wurde am Jahresanfang das Ereignis „Kieler Woche“ in unseren Kalender eingetragen, es kam jedoch immer wieder etwas dazwischen. Diesmal konnte Carsten das End-Wochenende von diesem Event beizeiten blocken, indem er ein Hotelzimmer in LĂŒtjenburg buchte.

Wir arbeiteten einige Tage noch fleißiger als sonst und konnten dadurch die angesammelten Überstunden am Freitag (22. Juni)  nehmen, um diese erstens im Sinne des Arbeitszeitgesetzes abzubauen und zweitens, um ohne Hetze mit dem Suzuki und unseren aufgeschnallten FahrrĂ€dern nach Kiel zu fahren.

Das Wetter war an dem Tag im Norden nicht besser als bei uns in Dresden, denn der Sommer zog sich in dieser besagten Juniwoche irgendwie aus ganz Deutschland zurĂŒck. Wir trauten uns dennoch nach der Ankunft in unserem Hotel „Ostseeblick, wo wir tatsĂ€chlich aus unserem Zimmer auf die in der Ferne befindlichen Ostsee blicken konnten, zu einen Spaziergang in die Hohwachter Bucht, um frische Meeresluft zu schnuppern.

Bei so einem Wetterchen gehörte der Strand ganz allein uns    standard

Ich als echte Frostbeule hatte mich ganz warm angezogen …

… Carsten vertraute wie so oft auf sein internes Heizkraftwerk.

Aber wenn ihr denkt, dass ich bei diesem Wetter der Versuchung widerstehen konnte, meine FĂŒĂŸe ins Wasser zu tauchen, dann habt ihr euch geirrt – das Beweisfoto steht in meiner 4. Obsession-Galerie    standard

Beim Spaziergang am Strand entdeckten wir eine außergewöhnliche ErnĂ€hrungsempfehlung:

Das war uns doch ein Hauch zu exotisch    zwinker    weshalb sind wir lieber bei Luv & Lee fĂŒr ein frisches Fischbrötchen eingekehrt sind:

Gut gestĂ€rkt liefen wir noch lange am nahezu menschenleeren Strand entlang. Der Wind war relativ stark und ziemlich kĂŒhl, aber das tat dem Spaß, draußen und am Meer zu sein, keinen Abbruch.

Erst als wir die außergewöhnlich und großzĂŒgig gestaltete Aussichtsplattform „Hohwachter Flunder“, welche aus der Ferne wie ein vom Wind gebogener Mast aussah, erreichten, kehrten wir ĂŒber den gepflasterten DĂŒnenweg zum Parkplatz zurĂŒck:

Im Hotel gönnten wir uns im Restaurant erstmal ordentliche wĂ€rmende GetrĂ€nke und natĂŒrlich viel Fisch zum Essen. Carsten entschied sich fĂŒr das Angebot des Abends, Matjes als AYCE zu nehmen, und ich war mit meiner Fischplatte samt Ofenkartoffel mehr als glĂŒcklich.

Am Samstag sind wir dann gleich nach dem FrĂŒhstĂŒck nach Kiel gefahren. Unser Plan war, an dem Tag die gesamte Feiermeile abzulaufen und abends das Deutschlandspiel an einem der Public Viewing Stellen zusammen mit den anderen Fans anzusehen. Am Sonntag (!) wollten wir dann die Windjammerparade sehen und anschließend ins heimische Sachsen aufbrechen.

In Kiel angekommen haben wir unser Auto in einem Wohngebiet abgestellt, setzten uns auf unsere mitgebrachten FahrrĂ€der und sind zur Feiermeile gefahren. Es war gerade mal 9 Uhr frĂŒh und die meisten StĂ€nde waren noch geschlossen. DafĂŒr fanden wir ohne Probleme eine schöne Abstellmöglichkeit fĂŒr die Drahtesel und liefen ganz entspannt los Richtung Hafenbecken. Schon an unserer ersten Zug- bzw. KlappbrĂŒcke mussten wir uns fĂŒr mehr als eine halbe Stunde in Geduld ĂŒben, denn es wollten zahlreiche große und kleine Segelschiffe raus aus dem Hafen:

Wobei sie hier noch statt ihrer Segel lieber ihre Motoren nutzten …

Als der Weg endlich frei war, schlenderten wir ĂŒber die kilometerlange Partymeile, die zwischenzeitlich auch so langsam aus dem Dornröschenschlaf aufwachte.

Ich habe eine Ă€ußerst gute Stelle fĂŒr mich zum Verweilen gefunden, konnte allerdings die Betreuer nicht finden    zwinker

Wobei die bunte Hollywoodschaukel (links) auf dem wirklich riesigen Internationalen Markt ebenfalls sehr einladend wirkte:

Am ungarischen Stand wollte ich unbedingt in die Rolle eines „Gauchos“ (in der Heimat heißen sie natĂŒrlich CsikĂłs) schlĂŒpfen:

Im echten Leben mĂŒsste ich fĂŒr diese Rolle wohl noch einiges an Muskelmasse aufbauen und dazu noch ein paar Zentimeter schrumpfen. Aber das Blau fand ich soooo schön    standard

NatĂŒrlich haben wir uns auf diesem Internationalen Markt auch etwas zum Essen gegönnt, denn das Angebot war sehr vielfĂ€ltig!

Ungarische Gulaschsuppe gab es stilecht in einem Kesselchen fĂŒr den Mann und ein mit Aprikosenmarmelade gefĂŒllter Palatschinken fĂŒr die Frau:

Am finnischen Stand lockte uns ein Elchburger. ZusĂ€tzlich bin ich in den Genuss eines „BĂ€renkusses“ gekommen – so phantasievoll hieß mein Cocktail aus Aperol und Preiselbeersaft auf Eis (im Glas):

Am estnischen Stand habe ich dann diese Flasche entdeckt:

Vana Tallinn ist (meiner Meinung nach) einer der leckersten Liköre dieser Welt! Ich hĂ€tte von diesem Stand sehr gern eine ganze Flasche fĂŒr den Hausgebrauch gekauft, aber leider durfte das der nette Barkeeper nicht machen. Stattdessen hat er sich wahnsinnig dafĂŒr eingesetzt, alle ihm bekannten GeschĂ€fte anzurufen, um herauszufinden, wer das Zeug im Angebot hat … leider blieb die Suche erfolglos. Aber mein GlĂ€schen direkt am Stand weckte bei mir ganz viele positiven Erinnerungen an diese bezaubernde Stadt und meinen damaligen Besuch! Und den Likör haben wir nun bei Amazon gefunden …

Es gab noch viel mehr StĂ€nde als Vertretung zahlreicher LĂ€nder auf diesem Markt. Doch so viel könnte ich weder essen noch trinken    zwinker

Wir schlenderten dann noch viel weiter am Wasser / Hafenbecken entlang und landeten unter anderem auch hier:

Das Wetter hat sich zwischenzeitlich leider immer mehr verschlechtert. Es gab aber unterwegs nach wie vor jede Menge zu sehen und zu entdecken, was von dem wolkenbehangenen Himmel ganz gut ablenkte:

Ich hĂ€tte nur zu gern erfahren, wie gut sein Empfang und seine Reichweite sind    zwinker

An einem Anlegeplatz fĂŒr Boote stand ein Aufsteller mit den Highlights der gesamten Woche. Ich las flĂŒchtig drĂŒber und blieb an einem Punkt hĂ€ngen. Dort stand nĂ€mlich, dass die Windjammerparade am 23. Juni, also dem Samstag, stattfindet. Ich zeigte diesen Eintrag meinem Mann, wir zĂŒckten schnell unsere Telefone und stellten entsetzt und enttĂ€uscht fest, dass wir uns um einen Tag vertan haben und unser Plan, morgen vor der Abreise noch den zahlreichen Segelschiffen beim Verlassen des Hafens zuzusehen, nicht aufgeht. Sie waren nĂ€mlich bereits an diesem Tag seit Stunden unterwegs. Wir haben in der Tat den eigentlichen (!!!) Grund, nach Kiel zu fahren, schnöde verpasst.

Zum GlĂŒck kamen die Segler nach ein paar Stunden wieder zurĂŒck, so dass wir zumindest noch ein paar von ihnen in voller Pracht sehen konnten:

Man kann sich schließlich auch an kleinen Sachen erfreuen    zwinker

Außerdem schrieb die Presse, dass dieses Jahr die ganz großen Highlights, das deutsche Segelschulschiff Gorch Fock und der aus der Becks-Werbung bekannte Dreimaster Alexander von Humbold (II) mit seinen charakteristischen grĂŒnen Segeln, dieses Jahr mal nicht mit dabei waren – doch GlĂŒck gehabt ?    zwinker
Zwar ohne aufgespannte Segel, aber dennoch sehr beeindruckend, haben wir an dem Morgen bei der ZugbrĂŒcke dann doch noch die hier vertretenden Großsegler gesehen: Die Roald Amundsen, die Thor Heyerdahl und das mit 117 m LĂ€nge grĂ¶ĂŸte noch segelnde Segelschulschiff der Welt, die russische Sedov – plus der zig anderen kleinen Segler und Dampfschiffe. Haben sich die ca. 40 min Warten abschließend doch fĂŒr uns gelohnt.

Am Ende der Budenmeile schlenderten wir wieder zurĂŒck zum Anfang unserer Entdeckungsrunde, versteckten uns vor den immer wieder aufs Neue aufkommenden RegengĂŒssen unter den DĂ€chern des einen oder des anderen Standes und genossen mal das dort angebotene Essen oder die GetrĂ€nke. Die Idee, das Deutschlandspiel beim Public Viewing zu sehen, haben wir wegen des Wetters, der mĂŒden FĂŒĂŸe und fĂŒr mich sehr entscheidend, wegen zu vieler Menschen um mich herum dann doch lieber verworfen und beschlossen, es im trockenen und warmen Hotelzimmer nur zu zweit zu gucken. Allerdings war das Spiel am Ende so gar nicht spannend und wir dafĂŒr total mĂŒde, dass wir schon nach der ersten Halbzeit unseren Fernseher ausmachten und sofort einschliefen. So haben wir echt das einzige WM-Spiel, bei welchem die Deutsche Nationalmannschaft gewonnen hat, tatsĂ€chlich verschlafen    standard

Am Sonntag packten wir nach dem FrĂŒhstĂŒck unsere Sachen und haben nach dem AbwĂ€gen der Möglichkeiten kurzerhand beschlossen, einfach geradewegs nach Hause zu dĂŒsen und nicht noch wie geplant, eine kleine Radtour am Meer entlang zu unternehmen. Bei dem Nieselregen hatte man echt wenig Lust, noch irgendetwas in der Gegend zu besichtigen. Es war insofern eine sehr vernĂŒnftige Entscheidung.

Der Spaziergang am Strand ohne Fleecejacke und in kurzen Hosen hat bei meinem Mann ein paar Tage spĂ€ter Nebenwirkungen in Form von Schnupfen, Niesen und Husten voll entfaltet. Aber inzwischen haben meine OrangenhĂ€lfte und ich, die etwas spĂ€ter von ihm angesteckt worden sein muss, alles gut ĂŒberstanden. Und da auch der Sommer nun strahlend nach Deutschland zurĂŒckgekehrt ist, haben wir das Leben schon wieder in vollen ZĂŒgen und mit einigen Unternehmungen genießen können. Aber das erzĂ€hle ich lieber extra    standard     ihr seht, ich hinke noch etwas mit dem Schreiben hinterher.



2018 01.
Jul

Ein Besuch im BĂ€renwald MĂŒritz stand bei mir schon lange auf der Wunschliste unserer Ausflugsziele. Zu Weihnachten im letzten Jahr habe ich von Carsten einen Gutschein fĂŒr das Kennenlernen der dort lebenden BĂ€ren bekommen – irgendwann muss man doch seine Ziele auch erreichen    standard
Wie auf der Geschenkkarte versprochen, sollte ich nur ein Datum nennen und meine liebe OrangenhĂ€lfte kĂŒmmerte sich um die komplette Organisation … es wurde das Wochenende 16./17. Juni.

Da diese Anlage nicht so nah ist, wie der BĂ€renpark Worbis, den wir bereits zweimal besucht haben, planten wir gleich ein ganzes Wochenende fĂŒr diesen Ausflug ein. ZusĂ€tzlich gab es nĂ€mlich genau so lange den Wunsch, einmal mit eigenen Augen den MĂŒritzsee zu sehen. Deshalb haben wir das StĂ€dtchen Waren (MĂŒritz), welches immerhin als Heilbad gilt, in unseren Reiseplan mit eingeschlossen.

Das Wetter war uns hold und so erlebten wir dort zwei richtig schöne Sommertage. Waren (MĂŒritz) ist eine kleines und gemĂŒtliches Örtchen mit einer schnuckeligen Innenstadt:

Wir sind natĂŒrlich auch dort hindurch gelaufen und selbstverstĂ€ndlich bekommt man in NĂ€he von Wasser immer schnell Appetit auf ein frisches Fischbrötchen:

Schade fand ich hier in der Ladenpassage, dass es wie in vielen anderen Gegenden, welche wir bereits besucht haben, ĂŒberwiegend die gleichen Ladenketten in den schmucken FachwerkhĂ€usern zu finden sind … dadurch sieht am Ende leider eine Einkaufszone aus, wie die andere.

Nach dem schnellen Stadtrundgang genossen wir die Ruhe und Beschaulichkeit, welche man an großen GewĂ€ssern fast immer verspĂŒren kann:

Wobei es an diesem Hafenbereich leider nicht ĂŒberall Stille gab, denn eine Möwenkolonie mit zahlreichem Nachwuchs sorgte fĂŒr eine permanente, lautstarke Beschallung ohne Ruhepause:

Die konnte man beim besten Willen nicht ĂŒberhören!

Wenn man aber diesen Bereich hinter sich gelassen hat, konnte man ganz unkompliziert eine richtig romantische (See-)Stimmung genießen. Diese entstand ganz von allein, sobald die Sonne sich langsam zum Horizont neigte.

Es dauerte gar nicht lang und die Welt um uns herum fÀrbte sich leicht golden ein:

Der Sonnenuntergang war anschließend wirklich Gold wert!

Ist es nicht faszinierend, dass es völlig egal ist, wie viele Sonnenuntergangsbilder man schon in seinem Leben gemacht hat, man bekommt trotzdem niemals genug davon, oder nicht?

Am Sonntag fuhren wir dann in Richtung des eigentlichen Ziels – die BĂ€ren warteten sicherlich schon auf uns!

Aber es geht ihnen offensichtlich auch mit und ohne Besucher sehr gut in ihrem großzĂŒgig angelegtem und nach BĂ€renbedĂŒrfnissen gestalteten Wald. Neben ein paar Menschen scheint es gelegentlich auch mal andere, tierische Besucher hierhin zu locken:

Man gönnte sich ein ausgiebiges SchlĂ€fchen oder eine philosophische Denkpause in einer eigenpfötig gegrabenen Erdkuhle … einfach mal ganz gemĂŒtlich alle Viere von sich strecken:

Woanders konnten BĂ€ren mit ihren Kumpels abhĂ€ngen, auch wenn ihnen hin und wieder wohl doch zum GĂ€hnen langweilig war    zwinker

Hier haben BĂ€ren, mit denen das Leben es vorher offensichtlich nicht immer all zu gut meinte, auch wieder gut lachen – diesem fehlt die rechte Vorderpfote komplett, bei einem anderen ist die Linke nach einer Verletzung wĂ€hrend seiner Gefangenschaft arg verkĂŒmmert:

Ich bin nach wie vor enorm von der Schönheit dieser Geschöpfe sehr angetan … vor allen Dingen liebe ich diese Öhrchen!

Ihr könnte mir glauben, dies stellt nur eine Miniauswahl der zahlreichen Fotos aus dem dortigen BĂ€renleben dar – so viele Bilder, wie ich mit meiner Spiegelreflex gemacht habe, könnte ich hier gar nicht sinnvoll verwursten bzw. veröffentlichen.

Aber ich wollte mich natĂŒrlich nicht beherrschen, wenn ich sie schon mal so nach (und vor allem sicher geschĂŒtzt) vor die Linse bekam    standard

Es gab in dem Park auch noch ein paar andere Sachen rund ums BĂ€renleben. So stand z.B. in einem großen Tipi-Zelt unter anderem ein herrlicher Sessel in BĂ€renform – warum passte ich wohl perfekt dort hinein     zwinker

Oder auch ein Labyrinth mit Fragen rund ums BĂ€renleben, dessen Antworten die Richtung zum Ausgang wiesen. Hier ist mal eine davon … na, wie wĂ€re eure Antwort darauf?    zwinker

Carsten und ich haben uns natĂŒrlich problemlos zum Ausgang des Labyrinths durchgekĂ€mpft    standard

BĂ€ren spielen in slawischen MĂ€rchen sehr oft eine große Rolle, da lag es eben auch auf der Hand, dieses Thema in direkter Nachbarschaft mit aufzugreifen:

Da musste ich dann natĂŒrlich auch rein! Schließlich kann man eine Baba Jaga nicht jeden Tag in ihrem HĂŒhnerbeinhaus besuchen!

Ich gestehe, ich traue es mir nicht zu, echte BĂ€ren anzufassen, aber mit diesem Kumpel war es quasi Liebe auf den ersten Blick    zwinker

Das im Titel genannte Picknick bei den BĂ€ren hat es natĂŒrlich auch gegeben, denn dieser Holztisch war perfekt positioniert, so dass wir in Ruhe essen und dem bĂ€rigen Treiben zugucken konnten – sicherlich viel besser als Fernsehen!

Nachdem wir mehrere Stunden im Wald von Meister Petz verbracht haben, mussten wir leider schon wieder gen Dresden aufbrechen. Von unterwegs haben wir mal Stephanie angerufen, ob sie Lust, Zeit und Möglichkeit hĂ€tte, sich mit uns in „ihrer“ Stadt aka Potsdam zu treffen. Sie hatte alles und so wurde ein Treffen im Potsdamer Alex zum SahnehĂ€ubchen dieses Wochenendes.

Doch leider gab es allerdings auch eine bittere Pille zu schlucken, denn wĂ€hrend unseres Treffens mit dem Kind saßen im Alex zahlreiche AnhĂ€nger der deutschen Nationalmannschaft, welche ganz gespannt das Spiel Mexiko gegen Deutschland auf einem großen Fernseher mitverfolgten. Bekanntlich haben Jogis Jungs mit 0:1 verloren. Wir ließen uns dadurch die Laune dennoch nicht verderben … dafĂŒr war das ganze Wochenende einfach viel zu schön!



2018 10.
Jun

Um ehrlich zu sein, ich kann keine vernĂŒnftige Antwort darauf geben, denn in meinem Leben kommt dieser Zustand so gut wie nie vor. Stattdessen gibt es ĂŒber jede Menge Erlebnisse zu berichten, die in den vergangenen zwei Wochen meine Schreibzeit fĂŒr sich beanspruchten    zwinker

Carsten und ich haben uns am Sonntag vor zwei Wochen recht spontan entschlossen, das schöne Sommerwetter fĂŒr einen Fahrradausflug auf dem Elbradweg zu nutzen. Es hat jede Menge Spaß gemacht und nach der Tour bis Pillnitz waren wir uns einig, dass wir uns ein spĂ€tes Mittagessen im Biergarten redlich verdient haben. Als Radfahrerin gönnte ich mir natĂŒrlich stilecht ein Radler    standard

Bei der Auswahl des Essens waren die Augen natĂŒrlich mal wieder etwas grĂ¶ĂŸer als der Mund    zwinker

Diese schöne, knusprige Haxe oben links bestimmte sogar völlig unerwartet noch den Ablauf der folgenden Tage. Ein StĂŒck von ihr hat sich nĂ€mlich in Carstens Speiseröhre als Nahrungsbolus festgesetzt und er konnte ab Sonntagnachmittag nichts mehr trinken und essen, weil der Pfropfen den Zugang zum Magen fest verschlossen hat. Atmen ging aber noch problemlos, sodass Carsten am Montag sowohl zum Sport gehen als auch zwei Meetings als Einladender abhalten konnte. Aber gegen 14 Uhr war Schluss mit Lustig und meine OrangenhĂ€lfte bewegte sich in die UKD-Notaufnahme, um das Problem endlich lösen zu lassen. Dank Magenspiegelung unter Vollnarkose war alles recht schnell erledigt und als ich nach meiner Arbeit an seinem Bett stand, war Carsten sogar schon wieder von allen SchlĂ€uchen befreit … nur die KanĂŒle sollte noch fĂŒr den Fall der FĂ€lle bis zur Entlassung dran bleiben.

Und hier ist ein Bild von seinem, wie wir es in der Familie genannt haben, „Alien“:

Die Haxe konnte ĂŒbrigens nix dafĂŒr, sie war wirklich lecker und ich habe sie am Dienstag noch völlig unfallfrei aufgegessen.

Da mein armer Mann dank Ă€rztlicher Hilfe nun wiederhergestellt war, konnte ich ganz beruhigt ein paar Tage spĂ€ter mit Anna zu einer FĂŒhrung durch die Ausstellung „Monster und Mythen“ ins Japanische Palais gehen.

Die Ausstellung ist klein, aber oho! Die riesigen Bewohner der Meere haben uns am meisten beeindruckt. Die FĂŒhrung war sehr entspannt und verstĂ€ndlich abgehalten, dazu war die junge Dame bestens ĂŒber alle AusstellungsstĂŒcke und die damit verbundenen Legenden und Geschichten informiert – es war sehr interessant und kurzweilig. Nachdem wir unseren Bildungsauftrag erfĂŒllt haben, gönnten Anna und ich uns noch einen schönen Abend beim Trinken und Schwatzen im Freien, denn das Wetter war wirklich einladend, um so lange wie möglich draußen zu bleiben. Inzwischen sind die SonnenuntergĂ€nge in Dresden sehr farbenfroh und richtig romantisch geworden:

Bei solch schönem Wetter macht es auch wieder sehr viel Freude, Menschen draußen im GrĂŒnen zu fotografieren. So passte es hervorragend, dass Manu und Ines, welche inzwischen ihr eigenes Tanzprojekt Irish Dance Women Dresden auf die Beine gestellt haben, ein paar Bilder fĂŒr ihre Homepage und andere Gelegenheiten brauchten. Bei den beiden komme ich irgendwie nie drum herum, mich auch mal vor die Kamera zerren zu lassen    zwinker

Wir haben sogar KrĂ€fte gemessen, doch auf dem Foto sieht man ganz deutlich den Unterschied zwischen einer Elfe und einer (haxenessenden) Steinbeißerfrau    zwinker

Beide MĂ€dels hatten in den letzten 14 Tagen auch ihren ersten großen Auftritt auf dem 3. Freitaler Irish Folk Festival und ich durfte natĂŒrlich ebenfalls viel knipsen und blitzen. Dabei hat Julia mich kurz gebeten, ihr Bierglas gegen meine Kamera zu tauschen … da ich dem MĂ€del mit den große Kulleraugen nichts abschlagen kann, ist so ganz nebenbei dieses Bild entstanden:

Hier haben Ines und Manu ĂŒbrigens die Rolle der Leprechauns ĂŒbernommen. In den HĂŒten, welche sie in der Hand halten,  ist das Geld, welches zahlreiche Zuschauer an die Musiker und TĂ€nzer gespendet haben, denn es wurde kein Eintritt zu der Veranstaltung verlangt. Es war insgesamt ein sehr fröhlicher und lustiger Abend!

Auf zum nĂ€chsten Ereignis: Wir haben schon lange vorgehabt, unsere OLCA-Mobile-Webseite auf den neuesten Stand zu bringen, schließlich ist der Suzuki Vitara schon seit dem 18. September letzten Jahres ebenfalls zum Familienmitglied geworden. Endlich haben wir es tatsĂ€chlich geschafft, unsere beiden fahrbaren UntersĂ€tze zu waschen und fĂŒr ein gemeinsames Fotoshooting im GrĂŒnen herauzuputzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern    standard

Gestern haben Carsten und ich uns wieder etwas Geschichtsunterricht gegönnt und liefen bei der Igeltour „Cottas Norden – Vom Wildwasser zur BestĂ€ndigkeit“ mit. Der Dresdner Stadtteil Cotta grenzt direkt an Briesnitz an und war somit frĂŒher, als wir noch im Haus wohnten, quasi unser Einzugsgebiet und wir kannten eben sehr viele Stellen der Tour.

Wir haben wie immer viel Neues erfahren und sind nun auf eine Tour durch das gesamte Cotta gespannt. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann dĂŒrfte es wohl ĂŒber kurz oder lang eine solche FĂŒhrung von einem Igelaner geben.

Da wir schon in Hinterkopf hatten, dass Kirschenzeit ist, sind wir nach der Tour noch etwas weiter westlich nach BrabschĂŒtz gefahren, wohin wir inzwischen beinah jĂ€hrlich mindestens einmal zum KirschenpflĂŒcken fahren. Diesmal bemerkten wir, dass die unteren Äste der KirschbĂ€ume fachmĂ€nnisch gestutzt worden sind und somit nicht mehr alles vom Boden aus so gut zu erreichen war. Daher durfte Carsten seine KletterkĂŒnste und seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen:

Ich hĂŒpfte eher von unten, um an den einen oder anderen reich mit Kirschen bestĂŒckten Ast ranzukommen. Aber die MĂŒhe hat sich gelohnt, denn in etwa einer halben Stunde hatten wir zwei volle Plastikeimer gesammelt – die heimische Waage hat uns stolze 6 kg angezeigt.

Einer dieser Eimer ist ĂŒbrigens inzwischen schon wieder leer    standard

Auf dem Heimweg hielten wir noch ganz kurz an der ehemaligen Grundschule unserer MĂ€dels an, denn Stephanies Klasse hat 2006 als Abschlussgeschenk an die Schule eine HĂ€ngebirke gepflanzt. Dieses magere BĂ€umchen haben wir damals im Auftrag der Klasse in einer GĂ€rtnerei besorgt und in den steinigen Untergrund eingegraben:

12 Jahre spĂ€ter sieht es schon ganz anders aus – wow:

Nur das Holzschildchen hat nicht lange ĂŒberlebt    zwinker
Die Birke aber hat sich trotz des mageren Bodens unglaublich prÀchtig entwickelt, oder?

Beim KirschenpflĂŒcken haben wir schon stetiges Grummeln aus der Ferne gehört, aber das darauf folgende Gewitter ĂŒber Dresden hat uns zum GlĂŒck erst bei der Fahrt nach Hause erwischt:

Den Abend verbrachten wir in den eigenen vier WĂ€nden und schauten uns beim gleichzeitigen Vernichten der ersten Kilos frischer Kirschen die von Videobuster zugeschickte DVD „Reset“ an. Obwohl ich Filme mit Action und Zeitreisen mag, fand ich diesen aber leider nur eher durchschnittlich. Da bereiteten mir die Kirschen mehr GlĂŒck und Freude    zwinker



2018 27.
Mai

Ich glaube, ich habe mich schon mehr als nur einmal hier darĂŒber ausgelassen, dass das richtige Leben zu wenig Zeit zum Schreiben lĂ€sst. Trotzdem versuche ich meinen ĂŒblichen Schreibtraditionen wenigstens ab und an treu zu bleiben    standard

Seit 2003 bemĂŒhen wir uns als Familie immer einen Jahresbericht zu schreiben. Dies ist uns auch bis 2016 immer wieder recht gut gelungen … nur fĂŒr 2016 gibt es eben (noch) keinen. Da ich mich aber von einem RĂŒckfall nicht entmutigen lasse, schrieb ich zu Ostern, als wir ein paar Tage zu Hause bleiben konnten, meinen Entwurf fĂŒr 2017. Carsten hat wie immer alles ordentlich korrigiert und ergĂ€nzt. Ich las danach erneut alles durch.

Und *tada* ab heute können alle, die Interesse daran haben zu erfahren, was unsere kleine Familie im Jahre 2017 so alles erlebt hat, mit einem Klick des Klingelknopfs „Jahresbericht 2017“ auf unserer Haus- und Hof-Homepage darin schmöckern.

Wir wĂŒnschen euch ganz viel Spaß dabei! Und ein JahresrĂŒckblick fĂŒr 2016 will ich bis Jahresende auch noch nachholen – drĂŒckt bitte die Daumen, dass ich das tatsĂ€chlich schaffe   standard



2018 21.
Mai

Diesmal habe ich bei der Auswahl meiner Überschrift aus dem norddeutschen Dialekt bedient. FĂŒr alle unter uns, welche mit diesem Begriff nicht anzufangen wissen, eine kurze ErklĂ€rung: Es bedeutet „draußen und drinnen“. Und genau darĂŒber, was ich in den letzten Tagen drinnen und draußen erlebt habe, möchte ich ja berichten    standard

Das Wetter wird immer schöner und man hĂ€lt es zu Hause kaum noch aus. Unser kleines Cabrio darf endlich wieder die Garage verlassen und bringt Carsten und mich zu einigen bezaubernden Gegenden in der NĂ€he. Zum Beispiel zum Klosterpark Altzella. Wir wollten schon seit Jahren dorthin fahren und nun haben wir es endlich geschafft. Der Eintrittspreis liegt bei 4 EUR, aber dafĂŒr betritt man eine Oase der Ruhe und kann sich wenigstens ein wenig in die alten Zeiten versetzen:

Ich bin immer wieder von derartigen Decken beeindruckt, es sieht alles so leicht aus, wie ein gespanntes Sonnensegel!

Im Park selber hat man jede Menge Ruinen von der ursprĂŒnglichen Klosteranlage, die man ohne EinschrĂ€nkungen betreten kann. Kinder von anderen Besuchern, welche gleichzeitig mit uns im Park weilten, kletterten ĂŒberall herum. Carsten dagegen hat sich etwas Ruhe gegönnt und dem munteren Vogelgezwitscher zugehört.

Die Fensteröffnungen waren beeindruckend groß!

Nicht minder beeindruckend fand ich die 5 m hohen und sehr massiven Klostermauern, die sich um eine großzĂŒgige Wiese und gut erhaltenen Wandresten des SchĂŒttgebĂ€udes, in dem die Mönche einst ihre Getreideernte lagerten, zog.

Der Weg durch den Rasen entlang der Mauern fĂŒhrte zum meinen eigentlichen Ziel – einem KrĂ€utergarten, denn mein Fotoprojekt fĂŒr Mai heißt „KrĂ€uter“    standard
Auch wenn ich mit dem Veröffentlichen meiner Projektergebnisse immer wieder ins Verzug gerate, sie entstehen wirklich zum geplanten Zeitpunkt    zwinker

Da passte es natĂŒrlich wie die Faust aufs Auge, dass im Carus Vital, dem Fitnessstudio meines Arbeitgebers, in diesem Monat auch eine KrĂ€uterwanderung angeboten wurde. Julia hat uns beide ganz flink angemeldet und so haben wir zusammen mit einigen anderen Mitarbeitern des Klinikums erfahren, wie viel Essbares wir auf den Wiesen schon im GelĂ€nde haben – ich wĂ€re nie auf eine derartige Vielfalt gekommen! Wir haben in den zweieinhalb Stunden keine lange Strecke zurĂŒcklegen mĂŒssen, denn alles lag quasi zu unseren FĂŒĂŸen. Meine persönliche Lieblingsentdeckung bei dieser Wanderung ist der Sauerklee:

Ich bin ein großer AnhĂ€nger von Sauerampfer, aber diesen gibt es eben nicht ĂŒberall. Den Sauerklee zu finden ist dagegen ein Leichtes    standard    und ist seine Blattform nicht herzallerliebst?

Der junge Mann, welcher uns in die Geheimnisse der hiesigen KrĂ€uterwelt eingeweiht hat, trug seine Werbung ganz stolz auf der Brust    standard

Da er auch allerhand öffentliche KrĂ€uterwanderungen auf seine Seite anbietet, bin ich am Überlegen, mal bei einer weiteren mitzumachen. Sollte mich jemand aus Dresden und Umgebung dabei begleiten wollen – wir können uns bestimmt auf einen Termin einigen!

Eine weitere Veranstaltung, welche ich besucht habe, war krĂ€uterfrei, dafĂŒr aber prall gefĂŒllt mit interessanten, spannenden und lustigen Geschichten – ich war bei der letzten Phrase4-Lesung vor der Sommerpause.

Der Gastleser der Mai-Ausgabe war diesmal Jens-Uwe Sommerschuh, der dem Publikum unter anderem einen Einblick in sein zweites „Mimi“-Buch gewĂ€hrte. Ich glaube, ich muss jetzt tatsĂ€chlich mal das erste Mimi-Buch ganz dringend durchlesen, damit ich zur Veröffentlichung seines zweiten Buchs gut vorbereitet bin. Immerhin hat Jens-Uwe ein ganz besonderes Herz fĂŒr die kleine Haus- und Hof-Fotografin der Phrase4    standard

Das lange Pfingstwochenende und eine vielversprechende Wettervorhersage lockte Carsten und mich gestern wieder nach Draußen. Diesmal zog es uns ins Lausitzer Seeland. Wir waren dort zuletzt vor ziemlich genau 10 Jahren, damals noch mit unseren Kindern. Es hat sich seitdem einiges verĂ€ndert, denn die Stelle, welche wir uns damals fĂŒr das Picknick ausgesucht haben, ist jetzt schon gar nicht mehr erreichbar. DafĂŒr fanden wir einen anderen Weg zum herrlich tĂŒrkisblauen Wasser in den zugĂ€nglichen Gebieten!

Da stellt sich doch ganz schnell mal ein UrlaubsgefĂŒhl ein, nicht wahr? Die ParkplatzgebĂŒhr betrug 3 EUR fĂŒr den ganzen Tag und der von uns ausgesuchte Strand war frei zugĂ€nglich und noch nicht ĂŒberlaufen. Obwohl einige Familien ihre SprĂ¶ĂŸlinge ins Wasser gelassen haben, war es mir zum Baden noch zu frisch, aber im Wasser herumzulaufen ist bei mir ja Ehrensache    standard

Es gibt auch einen ordentlichen Fotobeweis: natĂŒrlich im Rahmen meiner 4. Obsession-Galerie.

Hier kann man den gesamten Strandabschnitt am Partwitzer See sehen, wo wir unter anderem auch in völliger Ruhe gepicknickt haben.

Da zwischen unserem Picknick mit „Meeresblick“ und unserer Heimfahrt doch einiges an Zeit verstrich, gönnten wir uns vor dem Heimfahren noch ein schnelles Abendessen im FĂ€hrgarten Johannstadt.

Mein armer Mann hat allerdings bei dem gestrigen Ausflug ein wenig leiden mĂŒssen, denn derzeit blĂŒhen alle GrĂ€ser wie verrĂŒckt, was den Leuten mit entsprechender Allergie gar nicht gut tut. Leider gehört er auch zu den Betroffenen, daher haben wir unser Abendessen schnell aufgegessen und verzogen uns anschließend in unsere vier WĂ€nde, um auf der Couch liegend die von Videobuster zugeschickte DVD „Victoria und Abdul“ zu schauen.

Nun folgt dem langen Pfingstwochenende die vorerst letzte kurze Arbeitswoche, aber ich kann schon jetzt verraten, dass meine Abende inzwischen wieder ganz gut mit interessanten Dingen verplant sind    standard