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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2020 26.
Jul

Wenn ich eine lĂ€ngere Schreibpause habe, dann deutet diese oft daraufhin, dass in meinen Leben einiges los ist. Zum GlĂŒck passiert dann aber auch ĂŒberwiegend etwas Positives    zwinker

Also dann versuche ich mal kurz zu berichten, was bei uns in den vergangenen Tagen so passierte.

Fangen wir damit an, dass Carsten und ich ein HĂ€uschen gebaut haben. Wir haben an unserer Wohnung einen wirklich großen Balkon dran und inzwischen haben wir dafĂŒr auch einige Gartenmöbel und einen Gasgrill zugelegt. Damit all diese Sachen nicht stets und stĂ€ndig der Sonne, dem Wind, dem Regen usw. ausgesetzt werden, haben wir schon vor einer Weile ins Auge gefasst, dafĂŒr mal einen passenden Schuppen zu suchen und aufzustellen. Vor einer Woche brachte ein Paketbote fĂŒr dieses Bauvorhaben zwei große Pakete mit vielen Einzelteilen zu unserer Wohnung. Carsten stellt sich solchen Herausforderungen nur all zu gern und so verbrachten wir fast den ganzen lieben Samstag damit, alles genau nach Anleitung zusammen zu bauen – zig Schrauben wollten verbaut werden:

Bei solchen Projekten bin ich sooooo froh, einen derart handwerklich begabten Mann „mein Schatz“ nennen zu dĂŒrfen    standard     allein wĂ€re ich damit schon beim Lesen der Anleitung gnadenlos ĂŒberfordert!

Aber am Ende des Tages war alles gĂ€nzlich aufgebaut und alle Draußendinge fanden darin tatsĂ€chlich ihren Platz:

Ich habe aber auch nicht nur zugeguckt, sondern ĂŒbernahm bereitwillig meine Lieblingsrolle: Helferlein. Wenigstens mit diesen beiden Werkzeugen kann ich inzwischen ein bisschen umgehen    zwinker

Da unser letztes Wochenende sehr arbeitsreich geworden ist, gönnten wir uns mal einen freien Tag wĂ€hrend der Arbeitswoche. Zum GlĂŒck hatten wir genug Überstunden angesammelt, um uns diesen Luxus ohne große Probleme leisten zu können.

Deshalb ging es am Dienstag gleich nach dem FrĂŒhsporteln, Duschen und FrĂŒhstĂŒcken mit dem Smartie nach Mölln. Dieser Ort gönnt sich den Beinamen „Eulenspiegelstadt“ – denn der wohl berĂŒhmteste Narr Deutschlands, Till Eulenspiegel, ist in dieser Stadt gestorben. Das steht zumindest auf seinem Gedenkstein an der St. Nikolai-Kirche:

Auf dem Marktplatz gibt es auch ein Eulenspiegelmuseum – es ist das linke, das kleinere GebĂ€ude auf dem Foto:

Und natĂŒrlich gibt es auf dem gleichen Platz auch die passende Figur am Brunnen. Wenn man bei dieser gleichzeitig an der Fußspitze und dem Daumen reibt und sich etwas wĂŒnscht, dann soll man damit auch entsprechendes GlĂŒck haben. Und da man von GlĂŒck nie genug haben kann, packte ich nur zu gern die bereits von vielen GlĂŒcksritterfingern glĂ€nzend polierten Teile der Figur ebenfalls an    standard

Es gab an diesem Dienstag nicht so viele Touristen in den Möllner Straßen, sodass uns mache StraßenzĂŒge ganz allein gehörten:

NatĂŒrlich findet man hier gefĂŒhlt an jeder Ecke entweder einen Narren …

… oder eine Eule:

An einer Straßenecke war die heitere Stimmung leider kurz vorbei, denn hier erinnerte man an ein ziemlich dunkles Kapitel der Möllner Geschichte:

Der Anschlag von Mölln war damals in allen Medien sehr prĂ€sent, das habe sogar ich trotz meiner zu dem Zeitpunkt noch recht eingeschrĂ€nkten Deutschkenntnissen verstanden …

Wir erkundeten weiterhin die Stadt per pedes, schlenderten durch den Kurpark inklusive Kneipp-Areal (siehe ganz unten), stapften einen HĂŒgel hoch zu einem markanten Wasserturm und landeten schon recht bald in einem Wildpark, welcher sogar ohne Eintritt zu besuchen war:

Schon am Eingang hörten wir GerĂ€usche, welche wir so nur von einer Passage aus Jurassic Park kannten. Das schrille, hochtönige Quicken mit asthmatisch anmutenden AtemzĂŒgen wurde hier allerdings von zwei Wildschweinkeilern erzeugt, welche wohl die Rangordnung untereinander klĂ€ren mussten. Das hat diese Hirsche nicht im geringsten gestört, denn sie erholten sich trotzdem in einem, fĂŒr Besucher frei zugĂ€nglichen Gehege und wirkten ganz entspannt hinter ihrer Zweigenbarriere:

Da war dieser WaschbĂ€r wesentlich hektischer unterwegs … immerzu auf der Suche nach etwas Fressbaren, allerdings zum Teil nur mit wenig Erfolg:

Als wir uns ursprĂŒnglich fĂŒr Mölln als Ausflugsziel entscheiden haben, hatten wir unter anderem den Gedanken, dass, falls es regnen sollte, wir die Zeit in einem Laden oder im Museum ĂŒberbrĂŒcken könnten. Aber der Petrus hatte seine eigenen PlĂ€ne und ließ den großen Regen erst dann auf die Erde los, als wir im Wildpark bzw. Wald und somit am weitesten vom stĂ€dtischen Leben entfernt waren:

Die mitunter heftigen Schauer sind derzeit aber nie von langer Dauer und wir hatten sogar das unendlich große GlĂŒck, zugleich einen kleinen Unterstand mit HolzbĂ€nkchen erreicht zu haben – so sehe ich einem Platzregen beim Prasseln auf die BlĂ€tter gern zu    standard

Am gestrigen Samstag machten wir uns in die Großstadt auf – es ging diesmal nach Hamburg. Genauer gesagt, wollten wir uns einen Überblick darĂŒber verschaffen, was man in der FußgĂ€ngerzone von HH-Bergedorf so alles zu sehen bekommt. Ich fand, dass hier eine gute Mischung aus LĂ€den und alten GebĂ€uden angeboten wird. Dies mal ein paar Impressionen unseres Einkaufs bzw. Ausflugs:

NatĂŒrlich haben wir auch den einen oder anderen Laden besucht, eine Kleinigkeit gegessen, einem Straßenmusiker zugehört  – eben das, was man bei einem Bummelnachmittag so macht … es ist ja schließlich Wochenende.

Eine Sache muss ich euch aber noch unbedingt berichten: unsere BÀrenfamilie hat völlig unerwartet Zuwachs bekommen    standard    dem Blick dieses kleinen BÀren konnten wir beide einfach nicht widerstehen    zwinker

Darf ich vorstellen: BÀrnie    standard    er wurde von den alteingesessenen BÀren schon mal sehr herzlich empfangen und liebevoll in ihren Kreis mit aufgenommen.

So, das war es, was es von uns zu berichten gibt. Carsten und ich haben uns heute recht spontan einen LĂ€mpeltag gegönnt, d.h. nicht besonders produktiv, aber dafĂŒr sehr sehr erholsam. Muss doch auch mal sein, nicht wahr?    zwinker



2020 05.
Jul

Die treuen Leser meines Blogs werden bestimmt auch ohne meinen Hinweis wissen, dass der 4. Juli fĂŒr mich persönlich ein besonderer, quasi mein eigener UnabhĂ€ngigkeitstag ist. Denn genau an diesem Tag ĂŒberquerte ich 1992 die deutsch-polnische Grenze und bin seitdem in Deutschland hĂ€ngen geblieben. Nach Adam Ries sind es also inzwischen 28 Jahre geworden! Aber auch nach so vielen Jahren hierzulande stelle ich immer wieder fest, dass ich bei Weitem noch nicht alles gesehen habe, was dieses vielfĂ€ltige und geschichtlich sehr interessante Land zu bieten hat.

Deshalb ist es auch nur zu verstĂ€ndlich, dass wir in diesem Jahr meinen kleinen Feiertag natĂŒrlich dazu nutzen wollen, sich mit unserer neuen Lebensumgebung vertraut zu machen. Die Empfehlung, einmal durch Ratzeburg zu schlendern, habe ich bereits von vielen Freunden und Bekannten gehört. Und da wir unserem Autokennzeichen „RZ“ nach ohnehin zu diesem Einzugsgebiet gehören, lag dieses Ziel auf der Hand.

Carsten hat im Netz einen schönen ca. 7 km langen Rundgang durch das InselstĂ€dtchen aufgetrieben und gleich nach dem zugegeben etwas sehr spĂ€ten FrĂŒhstĂŒcks (unsere einstĂŒndige Sportstunde ist uns eben heilig … und wir wollen ja schließlich auch unbedingt wissen, wie es bei „Lost“ weitergeht) durfte unser Smartie mal wieder die Tiefgarage verlassen. Leider war nicht wirklich Cabrio-Wetter – etwas kĂŒhl und bewölkt – aber immerhin regnete es nicht in Strömen.

Der Name unseres Ziels deutet ĂŒbrigens nicht auf die besonders ausgeprĂ€gte Schlafgewohnheiten ihrer Bewohner hin, sondern auf den slawischen FĂŒrsten Ratibor, der dort einst in einer Ringburg residierte. Da Slawen schon immer viele Kosenamen erfanden, wurde aus dem stolz klingenden Ratibor eben ein Rat’se, welches am Ende eben auch Pate fĂŒr den Stadtnamen stand.

Man hat an mehreren Stellen Teile der Umrisse der einstigen, slawischen Verteidigungsanlage fĂŒr die Umwelt nachgezeichnet:

Ratzeburg ist außerdem etwas ganz besonderes, weil die Innenstadt eine richtige Inselstadt ist. Die Verbindung zum Festland folgt lediglich ĂŒber insgesamt drei DĂ€mme (2x Auto, 1x ehemalige Kleinbahn), ansonsten ist man ĂŒberall vom Wasser umgeben: vom Ratzeburger See, Domsee, Kleiner KĂŒchensee und vom KĂŒchensee. Um unserem Rundweg mĂŒhelos zu folgen, mussten wir lediglich den pinkfarbenen Tatzen auf den Wegen unsere Aufmerksamkeit schenken:

Die links am Rand liegenden, bunten Steine auf dem Foto sind Teil eines Kunstprojektes, welches zu Corona-Zeiten entstand. Die Steine wurden von verschiedenen Kindern und Erwachsenen bemalt und dort aufgereiht. Dem schriftlichen Aufruf nach war der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Hier ein paar meiner FundstĂŒcke:

Die Stadt hat nicht mal 15.000 Einwohner vorzuweisen, dafĂŒr aber eine sehr lange Geschichte. Diese wirkt dort an vielen Ecken sogar noch ziemlich lebendig – zum Greifen nahe. Ich fand es zum Beispiel sehr beeindruckend, von dem jahrhundertealten Heinrichstein am sĂŒdwestlichen Eingang zum Domhof zu stehen (auf dem Foto rechts, eingezĂ€unt):

Damit man eine bessere Vorstellung davon hat, von welchem Stein ich spreche, habe ich noch ein besseres Foto vorbereitet    zwinker

Ich hoffe, dass ihr das ohne Probleme lesen könnt    zwinker    fĂŒr die sprachlich Unbegabten wie mich hat man aber zum GlĂŒck auch die Übersetzung gleich mit aufgeschrieben: „Zu Zeiten König Konrads und Herzog Heinrichs von Sachsen kam Graf Heinrich nach Ratzeburg und gab dort als erster dem Christentum eine feste Grundlage. Seine Seele ruhe in Frieden. Amen“. Daran merkt man, die Sachsen haben schon frĂŒh ihre Spuren in dieser Gegend hinterlassen und bei unserem Besuch im Ratzeburger Dom, welcher ab 1160 gebaut wurde und heute leider zum Teil eingerĂŒstet ist, fanden wir sehr eindeutige, sĂ€chsische Andenken:

Der Dom war natĂŒrlich sehr beeindruckend, auch wenn es fĂŒr uns etwas seltsam war, durch eine Kirche mit Mundschutz laufen und sitzen zu mĂŒssen:

Aber zum GlĂŒck konnte man wenigstens draußen ohne Nase-Mund-Schutz herumlaufen    zwinker

Auch im Klosterhof ging es ohne obligatorischen „Schnutenpulli“ und von dort konnte man beim Sitzen auf einer Bank seinen Gedanken nachhĂ€ngen und sich u.a. den Bettler von Ernst Barlach ansehen:

Ein Teil der großzĂŒgigen Domanlage bietet eine Möglichkeit einer schnellen Durchfahrt – mitten durch ein Wohnhaus:

Allerdings scheint die Spannung dieses Bogens die AußenwĂ€nde des Hauses in eine schiefe Lage zu bringen:

Es sah fĂŒr uns aber dennoch sehr stabil aus    standard

Der große Dom ist natĂŒrlich nicht das einzige Gotteshaus in Ratzeburg. Wir schauten auch mal bei der evangelischen St.Petri-Kirche vorbei:

Innen ist diese sehr weiß und schlicht gehalten. Die Anordnung der BĂ€nke fanden wir allerdings ziemlich ungewohnt, denn es ist weder ein klassisches Kirchenschiff, noch eine Rundkirche – fĂŒr mich war dies eine ganz neue Art. Stellt euch ein Rechteck wie bei einer Tafel Schokolade vor und dieses Altarportal …

… samt „eingebauter Predigtkanzel (grĂŒn) und Orgel darĂŒber ist mittig an einer der beiden LĂ€ngsseiten an der Wand aufgebaut. Die BĂ€nke gehen dabei frontal und zu beiden Seiten weg. Eine Zeit lang rĂ€tselten Carsten und ich auch darĂŒber, wo denn der Orgelspieler bei diesem Aufbau sitzen könnte – wir kamen von links und des RĂ€tsels Lösung fanden wir dann auf der rechten Altarseite (hier leider etwas verdeckt).

Ebenfalls ungewohnt fanden wir auch die 1973 erbaute, katholische St. Answer Kirche – sie ist sehr modern erbaut:

Die Stadt lebt aber nicht nur von der Geschichte und von Kirchen, sondern auch von der Kunst. Das A. Paul Weber-Museum haben wir diesmal zwar nicht besucht, aber das werden wir sicherlich noch ĂŒber Kurz oder Lang nachholen, denn die bisher gesehenen Bilder (i.d.R. Illustrationen und Karikaturen) haben uns sehr gut gefallen:

Auch das Kreismuseum sieht sehr vielversprechend aus:

Man konnte auch auf den Straßen das eine oder das andere Kunstwerk entdecken, wie zum Beispiel die Skulptur „Junger Weidenhengst“ …

… oder die Statue „Der Landsmann“ vor dem Amt Lauenburgische Seen.

Die Darstellung des Braunschweiger Löwen hat in mir etwas Mitleid erweckt – ich fand, dass der Arme fĂŒr einen König der Tierwelt ganz schön mager und traurig aussieht:

Da sieht der „Taschenmann“ wesentlich gelassener aus, selbst wenn seine Taschen offensichtlich leer sind … aber er steht ja direkt vor der Sparkasse und kann dort sicherlich etwas Geld abholen:

Immerhin hat er – wenn schon kein Geld – dann wenigstens schon mal ein eigenes Gedicht von der Sparkasse bekommen:

Das nenne ich mal zielgruppengenaue Werbung    zwinker

Aber es gab unterwegs immer wieder etwas Interessantes zu entdecken. Egal ob eine kleine Lok als Wetterfahne auf dem GebĂ€ude des ehemaligen Bahnhofs …

… lustige Straßennamen und Protestaufkleber („Alpakas gegen Nazis“) …

… einen Otter mit Fisch an einem Jugendzentrum …

… oder auch eine riesige Buche, deren Astwerk einen wie in einem Zelt beherbergt:

Allerdings waren wir leider nicht mehr in ihrer NÀhe, als es ein wenig zu Tröpfeln begann:

Zum GlĂŒck war es nur von kurzer Dauer und wir konnten uns danach am Seeufer im „CafĂ© Köbke“ stĂ€rken:

Das gelbliche GetrĂ€nk im Weinglas ist Limoncello Spritz – sehr lecker, aber es hat es in sich und steigt auch sehr schnell zu Kopf, wie ich nun aus eigener Erfahrung berichten kann    standard    etwas beschwipst machte mir das bisschen Regen aber dann gar nichts mehr aus    zwinker

Alles in allem: ich fand den Ausflug zu meinem persönlichen Independance Day einfach wunderbar!

Zum Abschluss fuhren wir noch nach Salem (Wer kennt Stephen King ?) und hatten ein superleckeres Festmahl mit Antipasti und Steakteller.

Ich freue mich nun wirklich sehr, dass die Corona-Regeln nach und nach gelockert werden und wir demnÀchst sicherlich noch einige Ausflugsziele in der Umgebung aus- und dann auch besuchen können!



2020 21.
Jun

Auch wenn ich schon aufgehört habe, unsere Umzugsschritte zu zĂ€hlen und wir uns zwischenzeitlich recht gut hier eingelebt haben, bedeutet das leider noch nicht, dass unsere Einrichtung schon komplett ist. In der Werbung von Hornbach wird es immer so schön formuliert: „Es gibt immer was zu tun!“

Wir haben uns jetzt zum Beispiel ein kleines und sehr pflegeleichtes Haustier zugelegt. Den Papieren nach ist das ein Alpaka … aber ich muss gestehen, dass es auf dem ursprĂŒnglichen Foto mehr wie ein Alpaka aussah, als es jetzt in der RealitĂ€t der Fall ist. Doch nun ist beim Original der Hals um einiges kĂŒrzer als abgebildet und somit geht es fĂŒr uns eher als Schaf durch:

Dieses fĂŒgt sich zudem sehr viel besser in die hiesigen Lebensumgebung ein, denn wir haben unterwegs in Schleswig-Holstein schon zahlreiche Schafe, aber noch keine Alpakas gesehen. Unser armes Tierchen hatte ĂŒbrigens eine enorm lange Reise hinter sich. Wir haben es beim InternethĂ€ndler schon vor einigen Wochen bestellt, genauer gesagt am 10. MĂ€rz! Aber angekommen ist es erst am 9. Juni – ganze 13 Wochen spĂ€ter!!! Doch nun steht es endlich an seinem angestammten Platz vor meinem Lesesessel auf dem kuscheligsten Teppich der Wohnung und ich finde, es sieht ganz glĂŒcklich und zufrieden aus:

Ich freue mich auch darĂŒber, dass ich meine FĂŒĂŸe beim Lesen nun nicht mehr auf einen harten, ungepolsterten Holzhocker, sondern auf sein weiches Fell ablegen kann    standard

Da dieses Geschöpf in der Tat mehr einem Schaf Ă€hnelt als einem Alpaka, haben wir es kurzerhand auf Harald getauft. Die Idee dafĂŒr haben wir bei Otto Waalkes gemopst    standard

Eine weitere Sache hat ebenfalls sehr lange darauf gewartet, fĂŒr unsere Wohnung gebaut zu werden – unsere Garderobe. Wie schon so oft in unserem Leben ist es uns auch in dieser Wohnung passiert: Garderoben, welche man einfach im Laden kaufen kann, passen nicht zu der vorgesehenen Ecke … insbesondere nicht in diese, da hier immer der Weg fĂŒr den Zugang zum Ablesen von ZĂ€hlern möglich sein muss. Wir brauchen also etwas „Mobiles“ bzw. schnell VerrĂŒckbares. Da bleibt ĂŒblicherweise nur eines ĂŒbrig: selber bauen. Ich bin jedes Mal heilfroh, dass Carsten diesbezĂŒglich goldene HĂ€nde und kreative Bauideen hat. Ich ĂŒbernehme in solchen Projekten meist die Rolle der helfenden Hand, die beim Bohren und SĂ€gen den Dreck wegsaugt, sowie dem großen Baumeister Wasser und Werkzeuge reicht:

Das war dann auch beim Bauen dieser Garderobe a la OLCAs (eine Mischung aus Kommode, VintagetĂŒr-Wandgarderobe und Brettern aus dem Baumarkt) der Fall und ich finde, dass sie echt schick und Ă€ußerst praktisch geworden ist – fĂŒrs Ablesen kann die Schubladenkommode jederzeit komplett aus der Nische herausgezogen werden:

Nach dem AufhĂ€ngen unserer Jacken und Oberbekleidung konnten wir auch endlich die zwei allerletzten Umzugskartons loswerden – wenn das mal an dem Tag kein Grund zur Freude gewesen ist    zwinker

Das bislang letzte erledigte Bauprojekt kostete uns gestern so richtig Nerven. Dabei fing alles noch ganz gut an und nichts deutete auf die Hindernisse hin, die wir am Ende dann doch noch zu meistern hatten. Wir haben mit 3,70 m sehr hohe Decken und entschieden uns, oberhalb der Badewanne noch eine weitere Aufbewahrungsmöglichkeit zu basteln. Denn leider hat unsere Wohnung kein KĂ€mmerlein fĂŒr Putzmittel & Co. und Carsten hatte wie immer eine Idee, die ich echt gut fand: Einen schmalen Badezimmerschrank kaufen und diesen einfach seitlich verbauen, so dass man letztendlich ein Regal mit TĂŒren bekommt, welche man eben nach oben statt zur Seite öffnet. Mein lieber Mann hat alles ausgemessen, die nötigen Bretter zur VerstĂ€rkung der Haltekonstruktion gekauft und eben auch einen super passenden Schrank gefunden, der laut GrĂ¶ĂŸenangaben (ohne FĂŒĂŸe 183 cm) haargenau in die vorgesehene Nische (183 cm) passen sollte:

Das mit dem „haargenau“ hat sich am Ende leider als ziemlich verhĂ€ngnisvoll erwiesen, denn ein Einsetzen auf den schwebenden Unterbau wurde zur Millimeterarbeit, bei der ein Verkanten immer wieder vorkam und somit bei uns nur zu Frust fĂŒhrte. Wir hatten beim Messen nĂ€mlich u.a. nicht beachtet, dass die Halterung des Gurts fĂŒr die Fensterrollladen nicht nur ein wenig im Weg stand, sondern auch ganz schön weit von der Wand abstand. An diesem dĂ€mlichen StĂŒck eingemauertes Plastik konnten wir, egal welche Wege wir dafĂŒr in Kauf nahmen, den Schrank einfach nicht in die Nische hineinschieben! Ich glaube, ich kann das Ding kĂŒnftig „Gandalf“ nennen, denn es hat uns ganz klar bewiesen, dass wir da nicht vorbei kommen!

Nach ewigem Hin und Her, wobei ich den Schrank auch schon mal aus KrĂ€ftemangel fallen ließ und dadurch ein Loch in die RĂŒckwand riss, blieb Carsten am Ende nichts anderes ĂŒbrig, als dieses unglĂŒckliche MöbelstĂŒck in der Mitte zu teilen und das mittlere Verbindungsbrett so zurecht zu sĂ€gen, dass alles, wie ursprĂŒnglich geplant war, haargenau passte – es fehlten insgesamt sage und schreibe 5 mm … ein halber Zentimeter!!!

So wie es aussieht, sind damit aber vorerst die schlimmsten Handwerkeraufgaben erledigt. Jetzt kommt noch demnĂ€chst ein kleiner, weißer Schrank auf die Garderobe drauf (hierfĂŒr ist allerdings massig Platz!!!), oberhalb unserer ArbeitsplĂ€tze muss ein Halogen-Seilsystem quer durch das gesamte, fast 11 m breite Zimmer gespannt werden, zwei Wandlampen mĂŒssen noch vom Testaufbau (nur an den Kabeln herumbaumelnd) in den Echtbetrieb (angebohrt) umgewandelt werden und unsere Bilder und Dekorationen warten auch schon seit geraumer Zeit darauf, endlich wieder unsere WĂ€nde zu schmĂŒcken. Dann mĂŒssen wir eigentlich komplett durch sein und könnten den Rest des Sommers ohne weitere großen Bauprojekte genießen    standard

ErgÀnzung von Carsten:
Naja, nicht ganz … auf dem Balkon muss definitiv noch eine Art GartenhĂ€uschen aufgestellt werden, damit diverse Dinge, wie z.B. GartenstĂŒhle und Gasgrill sowie Blumendeko, auch im Winter vor den rauen EinflĂŒssen des Hohen Nordens geschĂŒtzt bleiben. Ein solches Konstrukt trĂ€gt man zusammengebaut nicht mal so eben locker flockig ins 2. OG, d.h. auch hier wird noch einmal eine recht zeitintensive BautĂ€tigkeit und die ein oder andere Heimwerkeridee (Wie auf dem Balkon ein Fundament fĂŒr starke Winde schaffen?) notwendig werden. Es bleibt also weiterhin spannend bei den OLCAs.



2020 03.
Jun

Der Wettergott hat sich fĂŒr das Pfingstwochenende wirklich sehr von seiner gnĂ€digen Seite gezeigt. Im Norden Deutschlands gab es drei Tage lang Sonne satt – genau wie es die Meteorologen vorausgesagt haben.

Carsten und ich beschlossen daher, den Samstag dazu zu nutzen, unsere Umgebung endlich mal per Rad zu erkunden. In den letzten Wochen kam unsere Drahtesel gar nicht mehr zum Zuge und irgendwie hat uns das Radeln tatsĂ€chlich gefehlt … endlich mal wieder eine Runde drehen können. Carsten hat eine schöne Route ausgesucht, die uns von Wentorf nach HH-Bergedorf, HH-Allermöhe, durch diverse Dörfer nach Geesthacht und am Ende wieder nach Wentorf fĂŒhrte.

Wie erwartet haben wir viel Schönes zu Gesicht bekommen. Zum Beispiel das Schloß Bergedorf, welches immerhin das einzig erhaltene Schloss auf Hamburger Stadtgebiet ist:

In Allermöhe lÀsst sich, wenn man der dort stehenden Statue Glauben schenken darf, ganz erfolgreich angeln:

Manchmal erinnerten mich vorbeiziehenden Landschaften an unseren Urlaub vor zweieinhalb Jahren in den Niederlanden:

Auf dem flachen Land hat man einen unglaublichen Weitblick!

Die Strecke fĂŒhrte uns mal auf Straßen durch Wohngebiete bzw. Dörfer und mal auf richtigen schmucken Radwegen zum Ziel:

FĂŒr mich war es wiederum sehr entspannend, dass sich trotz des tollen Wetters und langen Wochenendes bedeutend weniger Radfahrer auf diesen Wegen tĂŒmmelten, als ich es vom Dresdner Abschnitt des Elbradweges gewohnt bin. Hier machte es wesentlich mehr Spaß, da man einfach in seinem Tempo radeln konnte, ohne auf Jogger, Kinderwagen, LaufrĂ€der, FußgĂ€nger und Hundehalter achten zu mĂŒssen. Und das auch noch sehr oft nebeneinander her …

Selbst auf dem Deich an der Elbe war der Radweg so gut wie leer:

Die Elbe ist in dieser Gegend ĂŒbrigens schon wesentlich breiter als mein Auge es bislang gewohnt war:

Die Geesthachter Schleuse sieht auch recht beeindruckend aus … mein technikbegeisterter Mann war von ihr sehr angetan. Der Uhr darf man allerdings nicht glauben, sie ging ganze 2 Stunden vor!

Leider waren die BĂ€nke zum Picknicken an den fĂŒr uns attraktiven Stellen rar gesĂ€t und dadurch schon sehr oft besetzt. Deshalb verputzten wir unsere Schnittchen am alten Bahnhof von Geesthacht. Es fahren hier schon eine Weile keine ZĂŒge mehr – das BahnhofsgebĂ€ude beherbergt jetzt einen Jugendzentrum.

NatĂŒrlich haben wir unterwegs auch einen kleinen Einblick in die hiesige Tierwelt werfen können. Da es um uns herum viele kleine und große GewĂ€sser gibt, mangelt es natĂŒrlich nicht an Schnatterenten darin:

Auch Schafe auf dem Deich gehören selbstverstÀndlich mit zum norddeutschen Inventar:

Auf den Feldern in der Ferne erblickten wir immer wieder Kraniche und Störche. Den Störchen geht es in dieser Gegend offensichtlich so gut, dass sie hier gern des öfteren ihren Nachwuchs großziehen:

Auf einer frisch gemĂ€hten grĂŒnen Wiese lief ein MĂ€usebussard, wohl auf der Suche nach einem leckeren Snack fĂŒr Zwischendurch:

Auf jeden Fall haben wir auf der Strecke von 48,6 km, die wir mit Pausen in 5,5 Stunden bewÀltigt haben, jede Menge Interessantes entdecken können und uns mit unserer neuen Umgebung schon etwas mehr vertraut gemacht.

Aber auf den letzten 15 km wollte ich eigentlich nur noch nach Hause. Vor allen Dingen wollte mein Hintern endlich mal den Sattel verlassen und es sich lieber auf einer Couch gemĂŒtlich machen. Ich finde es von der Mutter Natur ganz schön gemein, dass meine „Fahrradhornhaut“, welche ich in ĂŒber vier Jahren tĂ€glichen Fahrens aufgebaut habe, sich nach popeligen drei Monaten wohl gĂ€nzlich in Luft aufgelöst hat! Jetzt darf ich keine weitere lange Pause entstehen lassen, damit ich wieder meinen Allerwertesten mit Freude und nicht mit Schmerz auf dem Sattel platzieren kann    zwinker    denn es gibt hier noch viel zu viele schöne Radstrecken, die wir nur allzu gern abfahren möchten. Ich werde euch auf dem Laufenden halten    standard



2020 13.
Mai

An manchen Tagen der letzten zwei Wochen spĂŒrte man ganz deutlich, dass der FrĂŒhling bei uns angekommen ist: Die Sonne schien, die Blumen entfalteten ihre zarten und farbigen BlĂ€tter, die Spatzen verkĂŒndeten es von allen DĂ€chern und auch einige fliegende Insekten trauten sich inzwischen wieder ins Freie. Dazu wurde gefĂŒhlt in der Umgebung alles schlagartig herrlich erfrischend grĂŒn. Wir entdeckten auch hin und wieder sogar im hohen und westlich gelegenen Norden den einen oder anderen grĂŒnen Pfeil, wenn man aufmerksam hinschaut    zwinker    den vermissen Carsten und ich wirklich sehr !

Diese grĂŒne Naturwelle ist ansteckend und so haben Carsten und ich am vergangenen Samstag einen Tag lang diverse GartenmĂ€rkte in der Umgebung besucht, um unsere Wohnung mit weiteren Pflanzen aufzuhĂŒbschen.

Am stĂ€rksten hat uns dabei Pflanzen Kölle beeindruckt! Die haben eine schier unfassbare Vielfalt an diversen Zimmer- und Gartenpflanzen! Wir waren eigentlich (nur) auf der Suche nach einigen Sukkulenten, wobei ich definitiv keine Kakteen haben wollte, denn diese Ă€rgerten mich bei jedem Umzug und auch beim Umtopfen zu sehr. Carsten hatte schon vorher im Internet drei Weinflaschen gekauft, die eine HeimstĂ€tte fĂŒr kleine Pflanzen liefern können. Also suchten wir nun nach passendem Inhalt. Was soll ich sagen: Am Ende gab es nicht nur PflĂ€nzchen in einer passenden GrĂ¶ĂŸe fĂŒr die Flaschen …

… sondern auch weitere DekostĂŒcke …

… wir kauften uns noch einige dekorativen Blumentöpfe aus Holz …

… und aus Glas:

Nur die Bepflanzung mussten wir selbst vornehmen – deshalb eben auch keine allzu großen Stacheln.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei Pflanzen Kölle auch aus einem ganz anderen Grund sehr viel Freude beim Einkauf hatte: die Dekoabteilung ist dort ebenfalls enorm gut ausgestattet. Es fiel mir wirklich bĂ€rigst schwer, mich bei solchen Auslagen wie diese zurĂŒckzuhalten:

Die BĂ€ren in diesem Gartencenter haben ĂŒbrigens ein ganz entspanntes Leben:

Zum GlĂŒck hat meine hauseigene BĂ€renbande auch schon viel Interessantes erlebt, sonst wĂ€ren sie womöglich noch neidisch geworden    zwinker

Und obwohl wir auf der Suche nach ganz kleinen Freunden waren, ist unsere Auswahl bei diesem Bonsai-BĂ€umchen irgendwie aus dem Rahmen gefallen    zwinker

Aber wer sagt schon, dass ein Bonsai nur hamstergroß sein muss    ;)    ?

Mittelfristig planen wir auch unseren Balkon nach und nach zu begrĂŒnen und vor allem zu bestĂŒcken. Immerhin haben wir jetzt schon unsere Terrassenmöbel, einen Sonnenschirm und einen Gasgrill samt Gasflasche griffbereit. Die fĂŒr unsere GartenstĂŒhle passende Sitzauflagen wurden nach dem Pflanzenkauf bei einem abschließenden Besuch im „Dehner“ mit viel Sorgfalt ausgesucht:

Wie man sieht, stehen Carsten und ich sehr auf Kariert !

Letztere haben wir noch am gleichen Abend ausgetestet – nach einem langen Shoppingtag war das Grillen bei sommerlichen Temperaturen ein perfekter Tagesabschluss:

Und wĂ€hrend wir es uns auf dem Balkon gemĂŒtlich gemacht haben, konnten wir unsere anderen zwei Neuanschaffungen ansehen:

Ich habe ein bisschen Zweifel, ob ich auf dem OlivenbĂ€umchen irgendwann wirklich einmal FrĂŒchte sehen werde, aber auf eine kleine Johannisbeerernte hoffe ich definitiv ganz doll! Der Beschreibung nach sind in diesem Topf rote, weiße und schwarze Johannas vertreten. Ich bin mehr als gespannt, welche davon in diesem Sommer meinen Speiseplan aufpeppen werden    zwinker    ich werde berichten – versprochen!



2020 13.
Apr

Letztes Jahr haben wir die Osterzeit genutzt, um Belgien zu erkunden … zumindest einen Teil davon. Dieses Jahr war aufgrund der Corona-Pandemie an Extravaganzen, wie z.B. Reisen und AusflĂŒge, nicht zu denken. Carsten und ich hielten uns ganz vorbildlich an die derzeit herrschenden Vorschriften und behielten unseren Allerwertesten (fast die ganzen vier Tage) zu Hause.

Die Zeit daheim wurde aber gut genutzt, denn wir konnten so einiges bislang Liegengebliebenes nachholen. Wir haben auch gute zwei Stunden per parallelem Videochat mit unseren MĂ€dels ĂŒber Gott und die Welt quatschen und alle wieder auf einen einheitlichen Wissenstand bringen können. Ich konnte zudem ein schon lange begonnenes Buch endlich zu Ende lesen und sogar schon wieder ein neues anfangen. Viele unserer Zimmerpflanzen haben nun grĂ¶ĂŸere Töpfe und vor allem neue Erde bekommen. Und auch unser Konzept fĂŒr den kĂŒnftigen GĂ€ste- und Sportraum steht jetzt fest – dafĂŒr haben wir alles mal rausgerĂ€umt, erneut ein paar Kartons entleert und die ĂŒbrigen zumindest gesichtet, die verplanten Möbel hin & her gerĂŒckt und am Ende einen sehr guten Kompromiss aus alten OLCA-Möbeln, den SportgerĂ€ten, Stauraum und Schlafplatz finden können. Dieses Jahr habe ich mal keine Eier gefĂ€rbt, aber wenigstens meinen Haaren wollte ich einen neuen Anstrich gönnen    standard
Und ich habe ein paar neue Rezepte ausprobiert, nur auf das Backen von Osterbrot musste ich mangels Hefe (total ausverkauft – schon seit Wochen!) verzichten. Wir haben uns aber auch ausreichend Zeit fĂŒrs Nixtun und Erholung genommen – das tat echt gut!

Heute beschlossen wir, dass uns ein Spaziergang mal gut tun wĂŒrde – unsere einzige Flucht aus den eigenen vier WĂ€nden. Vor allem Carsten leidet mittlerweile etwas unter „Heimkoller“, denn aufgrund seines HomeOffice kommt er ja schon die gesamte Arbeitswoche ĂŒberhaupt nicht raus. Zum GlĂŒck ist in Schleswig-Holstein bzw. in Deutschland ein einstĂŒndiger Spaziergang zu zweit noch zugelassen … da höre ich von machen unserer internationalen Freunde schon ganz andere BeschrĂ€nkungen. Auf jeden Fall hatten wir hier im Hohen Norden ĂŒber das gesamte Osterwochenende verteilt ein tolles und sonniges FrĂŒhlingswetter. Heute schien zwar auch die Sonne wie gestern, aber es war leider schon deutlich abgekĂŒhlt: gestern ca. 20 Grad, heute 12 Grad! Aber das tat unserem Wunsch, endlich mal wieder nach Draußen zu gehen, keinen Abbruch    zwinker

Beim Hinausgehen haben wir dann zwei OstergrĂŒĂŸe entdeckt – die TĂŒte an der Klinke, die Milka-Packung auf der Klingel:

Offensichtlich stammen diese aus der Nachbarschaft und sie könnten sogar schon seit gestern oder gar Samstag dort abgelegt worden sein. Wir haben zwar ein paar „VerdĂ€chtige“, aber noch wissen wir nicht genau, wer die Rolle des Osterhasen ĂŒbernommen hat    zwinker    jedenfalls habe wir uns ĂŒber diese kleinen Aufmerksamkeiten sehr gefreut!

Noch besser gelaunt machten wir uns dann per Pedes auf den Weg in die benachbarte Gegend. Ich bin immer wieder ĂŒberrascht, wie viel Interessantes man in seiner unmittelbaren Umgebung entdecken kann, wenn man nur einmal genug Zeit zum Schlendern hat.

NatĂŒrlich haben wir auch viele schön und liebevoll geschmĂŒckte VorgĂ€rten gesehen. Das hier gefiel mir persönlich besonders gut:

Man konnte hier und da sogar den Bienen beim Arbeiten zugucken:

Auf den Straßen und Wegen gab es ganz viele verschiedene Kinderzeichnungen … die bunte Kreide wird wohl nie aus der Mode sein – zum GlĂŒck!

Erstaunlicherweise haben wir sogar auch hier einen BÀren sichten können!

Und damit Hundehalter immer daran denken, was sie beim Gassi gehen mit ihren Lieblingen nicht außer Acht lassen sollen, hat man an einer Stelle eine sehr klare und unmissverstĂ€ndliche Anweisung geschrieben:

Auf einem anderen Haus haben wir einen Schlafwandler entdeckt! In Zeiten der Selbstisolation schlafen offensichtlich einige auch tagsĂŒber tief und fest    zwinker

Die nĂ€chste Entdeckung ließ mein BĂŒchernarrenherz höher schlagen:

Der Sesam öffnete mir seine Pforten viel leichter als im alten guten MÀrchen und zeigte bereitwillig seine verborgenen SchÀtze:

Und im nebenan aufgestellten „Bökershap“ gab es natĂŒrlich auch noch zahlreiche BĂŒcher, die nach dem Prinzip „nimm 1, gib 1“ durchgetauscht werden:

Ich hĂ€tte mir zwar schon sehr gerne die „GrĂŒnen Tomaten“ unter den Nagel gerissen, aber zuerst muss ich noch ein Tauschobjekt suchen und danach kann ich dann meiner Hausbibliothek noch mehr Neues gönnen    zwinker

Generell sind hier in der Gegend diese BĂŒchertauschstellen ĂŒbrigens keine Seltenheit. Es gibt sowas in der BĂ€ckerei Junge und Carsten ist schon einige Male mit einem Linienbus zur Arbeit gefahren, in dem eben auch ein solches Regal aufgestellt ist:

Dieser Umgang mit dem gedruckten Wort macht Wentorf fĂŒr mich um so sympatischer    standard

Am Ende unseres Spaziergangs fanden wir sogar eine offene Eisdiele. Man musste fĂŒrs unbeschwerte Genießen allerdings ein paar Regeln beachten:

Wir gönnten uns jeder zwei Kugeln im Becher – fĂŒr uns das erste Eis in diesem Jahr:

NatĂŒrlich haben wir sie ganz im Sinne der Aufforderung auf dem Schilde erst in sicherer Entfernung genossen – man möchte ja niemanden in Schwierigkeiten bringen!

Es war ein richtig schöner Abschluß unseres Spaziergangs und auch des ganzen langen Osterwochenendes. Ich hoffe, dass ihr trotz der Reise- und BesuchseinschrĂ€nkungen genauso wie wir eine schöne Osterzeit hattet!



2020 05.
Apr

Ich habe es in meinem Zwischenstand Nr. 6 schon erwĂ€hnt, dass fĂŒr mich unser Umzug erst dann abgeschlossen sein wird, wenn wir nur noch eine einzige Wohnung zu betreuen haben. Nun ist dieser Zustand tatsĂ€chlich erreicht. Im MĂ€rz ĂŒberwiesen wir noch die Miete fĂŒr die Interimswohnung in Hamburg, fĂŒr die Wohnung in Dresden und fĂŒr die neue Wohnung in Wentorf. Im April mussten wir noch die Miete fĂŒr unser neues Domizil und fĂŒr das Apartamento OLCA in Striesen bezahlen. Im Mai wird es dann endlich zum ersten Mal in diesem Jahr soweit sein, dass wir nur noch unsere Residencia OLCA in Schleswig-Holstein bezahlen dĂŒrfen und wir werden auch die Kaution fĂŒr unsere Dresdner Wohnung in voller Höhe zurĂŒckbekommen    standard

Doch bis wir es tatsĂ€chlich geschafft haben, unsere Wohnung in der Tittmannstraße abzugeben, waren noch einige HĂŒrden zu bewĂ€ltigen. UrsprĂŒnglich war nĂ€mlich geplant, das wir das letzte MĂ€rzwochenende fĂŒr alles NĂŒtzliche (Restarbeiten & Übergabe) und fĂŒr alles Schöne (Verabschiedung) verwenden. Aber dann kam die Corona-Pandemie nach Deutschland und es wurde alles wesentlich schwieriger als gedacht. Unsere Feier bei unserem Lieblingsdönermann fĂŒr die Verabschiedung von den Dresdner Freunden musste gestrichen werden, weil ja deutschlandweit alle Lokale keine GĂ€ste mehr bewirten durften. Eine große Menschenansammlung ist mittlerweile ja eine Straftat. Zudem hat uns die vorab gebuchte Ferienwohnung in Dresden-Hosterwitz ein Storno geschickt, sodass Carsten und ich uns jeden Tag aufs Neue berieten, wie wir nun doch noch alles schaffen könnten – in der grĂ¶ĂŸtenteils leeren Wohnung standen ja noch eine abgebaute EinbaukĂŒche und anderer SperrmĂŒll, die WĂ€nde wiesen noch zahlreiche Löcher auf und ein paar kleinere Installationen mussten ebenfalls noch abgebaut werden. Zum GlĂŒck gab es wenigstes seitens des Vermieters Vonovia keine Absage fĂŒr den abgesprochenen Übergabetermin am 30. MĂ€rz (ein Montag, fĂŒr den wir extra Urlaub genommen haben). Es war auch noch möglich, den vorbestellten AnhĂ€nger bei Böckmann Center John abzuholen, um den SperrmĂŒll noch vor der Abgabe entsorgen zu können. Doch in den Zeiten der sozialen Distanz machte man zum Teil eben auch Wertstoffhöfe zu. GlĂŒcklicherweise hat sich Carsten telefonisch bei der Dresdner Stadtreinigung nach verfĂŒgbaren Möglichkeiten erkundigt und danach fiel uns ein Stein vom Herzen, denn ein einziger Dresdner Wertstoffhof war fĂŒr solche „NotfĂ€lle“ wie den unseren nach wie vor geöffnet.

Da wir aber nun fĂŒr das geplante Wochenende von Freitagabend bis Montagvormittag keine Unterkunft mehr hatten, unsere eigene Wohnung leider inzwischen leer und somit alles andere als wohnlich war und wir unsere Freunde aber auch nicht in die unangenehme Lage bringen wollten, nach dem heutigen Stand der Dinge zwei „Fremde“ unterzubringen, fiel der Entschluss, dass wir zweimal die 500 km hin und zurĂŒck fahren werden – also insgesamt 2000 km in zwei Tagen.

Am Samstag klingelte der Wecker um 3:15 Uhr und um 4 Uhr waren wir schon unterwegs gen Dresden. Die Autobahn wirkte echt gespenstisch, denn es fuhren kaum Autos darauf:

Carsten meinte nur, es erinnerte ihn irgendwie an die autofreien Sonntage in den 70ern und vielleicht wĂŒrden bald spielende Kinder oder SpaziergĂ€nger auf der Fahrbahn sein. Dem war zum GlĂŒck nicht so.

Diese HerrgottsfrĂŒhe und die leeren Straßen halfen aber natĂŒrlich sehr, rechtzeitig um 9 Uhr unseren bestellten AnhĂ€nger beim Verleiher in Dresden abzuholen. Die KĂŒchenteile und all der andere Kladderadatsch aus der Wohnung waren schnell verladen. Am Notfall-Wertstoffhof waren wir auf eine kleine Diskussion mit den Kollegen vor Ort eingestellt, denn inzwischen haben wir mit RZ (fĂŒr Ratzeburg oder RĂŒbenzĂŒchter … je nachdem wen man fragt) zudem noch ein ortsfremdes Autokennzeichen. Deshalb hatten wir eben auch mal alle erklĂ€renden Papiere, wie z.B. KĂŒndigungsbestĂ€tigung und Übergabetermin, zur Hand. Aber offensichtlich hat Carsten sehr ehrlich gewirkt, denn wir mussten nach einer kleinen mĂŒndlichen ErklĂ€rung nichts nachweisen und konnten so schon gegen Mittag den leeren und ausgefegten AnhĂ€nger zurĂŒckbringen:

Nun blieben noch einige Verschönerungsarbeiten in der Wohnung zu erledigen: alle Löcher in den WĂ€nden mit Maler-Acryl zuschmieren, Bad und KĂŒche putzen, alles fegen und noch einmal schnell durchwischen:

Wir haben am Ende zwar etwas lĂ€nger dafĂŒr gebraucht als gedacht, aber nun war die Wohnung komplett sauber und bereit fĂŒr eine RĂŒckgabe. Auf dem RĂŒckweg hielten wir kurz in Berlin an … 

… um Stephanie endlich ihre Geburtstagsgeschenke zu ĂŒbergeben – sie hatte bekanntlich schon Anfang Februar ihren Ehrentag gehabt! Ihr erinnert euch sicherlich, die Weihnachtsgeschenke gab es leider auch erst am 8. MĂ€rz     traurig
Dieses Jahr hat die Zeit irgendwie eine völlig andere Bedeutung als sonst bekommen    zwinker 

Wir durften bei ihr und Fabian auch zum Abendessen bleiben und fuhren daraufhin erst um 21 Uhr zurĂŒck nach Wentorf. Nach dem Ausladen der Werkzeuge und Putzsachen fielen wir gegen 1:30 Uhr sofort ins Bett. Tag 1 der Operation WohnungsĂŒbergabe und die ersten 1000 km waren damit erledigt.

Den Sonntag nutzten wir zum Regenerieren, denn in der Nacht von Sonntag auf Montag klingelte der Wecker schon wieder sehr frĂŒh um 3 Uhr und wenn man bedenkt, dass wir gerade eine Nacht zuvor die Uhren auf Sommerzeit umgestellt haben, kann man sich gut vorstellen, wie gerne wir aufstehen wollten    zwinker

An Tag 2 war die Autobahn schon etwas mehr befahren, da fĂŒr viele trotz Corona kein HomeOffice möglich sein dĂŒrfte und somit die Leute mit dem Auto zur Arbeit mussten. Wir hatten aber auch hier wieder GlĂŒck und sind dennoch wunderbar und staufrei nach Dresden durchgekommen. Unser Hausmeister von Vonovia war ebenfalls pĂŒnktlich um 10 Uhr da. Er erzĂ€hlte uns, dass er schon unsere ZĂ€hlerstĂ€nde notiert und unseren Keller geprĂŒft hat. Dort mĂŒsste allerdings noch das Linoleum entfernt werden und ein Durchfegen wurde zudem vorausgesetzt. Die letzte Aufgabe traf uns sehr unvorbereitet und da die Wohnung schon am Samstag geputzt war, nahmen wir natĂŒrlich auch alle Putzutensilien mit nach Wentorf zurĂŒck. Zum GlĂŒck fiel Carsten ein, dass er im Auto einen Handfeger fĂŒr schneereiche Tage (Thema Dach freirĂ€umen) deponiert hat. Mit diesem habe ich dann unser Kellerabteil ausgefegt … so viel Staub habe ich schon lange nicht mehr aufgewirbelt    zwinker

Aber die MĂŒhe hat sich gelohnt und die Übergabe klappte wie am SchnĂŒrchen. D.h. ab jetzt werden wir in Dresden also nun mehr als Besucher auftauchen. Vor der Abreise gen Norden deckten wir uns noch schnell im Kaufland mit einigen Lebensmitteln ein, welche bei uns eben nicht mehr so greifbar sind – insbesondere „Ostware“. Danach hatten wir aber nur noch den einen Wunsch, möglichst schnell nach Hause zu kommen! Diese RĂŒckfahrt war von allen vier Fahrten am anstrengendsten. Carsten merkte schon auf der A13 vor Berlin eine aufsteigende MĂŒdigkeit und beginnender Sekundenschlaf, daher musste auch ich auf zwei Abschnitten ans Steuer. Die erste Strecke war die Stadtautobahn durch Berlin und das im Schneeregen! Montags ist natĂŒrlich in der Stadt viel Verkehr, was das Fahren keineswegs entspannter machte    zwinker    danach war Carsten erstmal wieder wach – meine FahrkĂŒnste haben wohl selbst auf den erschöpftesten Beifahrer eine sehr aufmunternde Wirkung    zwinker

Hinter Berlin hat es noch ein wenig weiter geschneit:

Erst im Norden erreichten wir endlich wieder schönes Wetter und wesentlich weniger Verkehr auf der Autobahn (A24). Da hat selbst Carsten dann auch wieder dösen können, als ich das Steuer ĂŒbernommen habe.

Wir sind am Ende wohlbehalten, wenn auch sehr mĂŒde zu Hause angekommen. Ab dem Tag ist unser Dresdner Lebensabschnitt definitiv abgeschlossen. FĂŒr mich waren es insgesamt 25 Jahre und fĂŒr Carsten 18 … es kommt uns beiden aber gar nicht so lange vor. Jedenfalls haben wir uns dort immer sehr wohl gefĂŒhlt. Ist ja auch kein Wunder bei all den guten Freunden, welche wir dort gefunden haben! Diese Verbindungen werden hoffentlich trotz der rĂ€umlichen Entfernung auch weiterhin bestehen bleiben …



2020 29.
Mrz

Es ist derzeit ein Thema, welches alle Lebensbereiche von uns allen betrifft. Die Worte „Coronavirus“ und „Pandemie“ beherrschen alle Medien und sind in aller Munde. Man richtet sich das Leben mit sozialer Distanz und Home Office ein, deckt sich mit VorrĂ€ten fĂŒr die noch schlimmeren Zeiten ein und wartet, bis der ganze Spuk irgendwann vorbei ist.

Auch wir verlassen unser Domizil so selten wie es nur geht. Carstens Firma hat ihre Angestellten alle ins Home Office geschickt. Ich „darf“ noch zur Arbeit gehen, was ich ehrlich gesagt irgendwie angenehm finde. Die leeren Straßen auf meinem 5-minĂŒtigen Fußweg sind am frĂŒhen Morgen gut dafĂŒr geeignet, danach ganz entspannt im BĂŒro zu erscheinen. Dennoch ist es ein etwas gespenstiges Bild, wenn am Wochenende bei schönstem Wetter der Platz vor unserem Haus menschenleer bleibt:

Ich finde allerdings, dass es ein gutes Zeichen ist, dass die Wentorfer die Ermahnung, lieber zu Hause zu bleiben, ernst nehmen. Mir gibt es auf jeden Fall ein sichereres GefĂŒhl, obwohl ich von Panik so oder so recht weit entfernt bin    zwinker

Nach vielen Jahren als Fotografin der Irish Dance Company war mein St. Patrick’s Day in diesem Jahr etwas sehr viel einsamer ausgefallen, als ich es mir anfangs dachte. Ich hatte mir schon sogar einen Irish Pub im benachbarten Reinbek zum Feiern auserkoren, aber durch Corona wurde auch diese Idee Geschichte, da die Gastronomie ihren Betrieb zurĂŒckfahren bzw. ganz schließen musste. Aber ein Guinness in den eigenen vier WĂ€nden und mit grĂŒnem Beiwerk musste es dann doch sein    zwinker

Mit unserer nordischen Integration sind wir ĂŒbrigens einen weiteren Schritt vorangekommen. Unsere Autos haben beide die Nummernschildern DD (fĂŒr Dresden) gegen RZ (fĂŒr Ratzeburg) getauscht. Das Procedere der Ummeldung ist aufgrund Corona auch wieder etwas außergewöhnlich gelaufen. Carsten hatte bereits einen Monat vorab ein Zeitfenster fĂŒr diesen amtlichen Akt gesichert und am 10. MĂ€rz war es dann auch soweit. Wir fuhren nach Schwarzenbek zur Zulassungsstelle. Bedingt durch die neuen Regeln des Zusammenlebens in den Zeiten dieser Pandemie (Kontaktvermeidung etc.) wurden wir genau so wie alle anderen nicht mehr ins GebĂ€ude der KFZ-Zulassungsstelle gelassen. Jetzt wurde man buchstĂ€blich ans Fenster gerufen:

Eines der Fenster im Erdgeschoss ging auf, es wurde eine vierstellige Nummer ausgerufen und in der Regel fand sich auch ein Besitzer dieser unter den ca. 10 Wartenden. Unser Termin war fĂŒr 17:15 Uhr angesetzt und was muss ich sagen: absolut pĂŒnktlich um diese vergebene Zeit wurde ein Fenster geöffnet und unsere Nummer wurde ausgerufen – Respekt!

Die Mitarbeiter waren trotz dieser UmstĂ€nde gut drauf, man war immer fĂŒr einen lockeren Spruch zu haben. Das fanden wir wirklich gut. So kam unsere Sachbearbeiterin selbst bei unserer umfangreichen Ummeldung (drei Autos, zwei bekamen RZ statt DD und eines sollte das DD-Kennzeichen behalten) nicht aus der Ruhe und nach ca. 20 min war alles in Sack und TĂŒten. Der Suzuki kurvt nun mit RZ OC 1402 (Olga & Carsten + Hochzeitstag) und der Smart mit RZ OC 2006 (Olga & Carsten + Hochzeitsjahr) durch die Gegend und Stephanies Hyundai darf auf eigenen Wunsch das DD P 1000 (P fĂŒr Potsdam) behalten.

Aber bevor Corona mit derartigen EinschrĂ€nkungen Einzug in unser Leben gehalten hat, haben wir es tatsĂ€chlich noch geschafft, mit unseren Kindern in Andreas und Karls Wohnung in Leoben (Österreich !!! Ein paar Tage spĂ€ter schon Teilrisikogebiet) endlich einmal unsere Weihnachtsgeschenke auszutauschen und unsere schon seit 2010 traditionelle Jahresendauswertungen (a.k.a. persönliche JahresrĂŒckblicke) durchzusprechen. Durch den Umbruch in unserem Leben, also den Umzug in den Norden genau zur Weihnachtszeit bzw. zum Jahreswechsel haben wir leider beides auf spĂ€ter verschieben mĂŒssen.

Carsten und ich flogen von Hamburg nach Wien, Stephanies Flug kam von Berlin. Wir drei trafen uns am Wiener Flughafen und fuhren dann mit dem Zug zu unserem großen Kind in die Steiermark. Wir haben dort ein schönes langes Wochenende verbracht und haben uns sowohl Leoben genauer angesehen als auch einen Tagesausflug nach Graz geplant:

Der Grazer Uhrturm ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Aber insgesamt sind beide StĂ€dte einen Besuch wert. Leoben ist eher klein, ruhig und beschaulich, in Graz steppt dagegen der BĂ€r und man hat ein bedeutend grĂ¶ĂŸeres gastronomisches Angebot als in der neuen Wahlheimat von Andrea und Karl.

Da unser Weihnachten und ĂŒberhaupt das Jahr 2019 fĂŒr uns nun abgeschlossen war, freuten wir uns sehr ĂŒber die ersten schönen FrĂŒhlingszeichen des noch jungen Jahres 2020:

Es wurde ein ganz wundervolles Familienwochenende und glĂŒcklicherweise noch ein paar Tage bevor durch Corona alle LĂ€nder und BundeslĂ€nder dicht gemacht haben bzw. die Menschen in die QuarantĂ€ne verdammt wurden. WĂ€re echt schade gewesen, wenn sich die fĂ€llige Familienzusammenkunft noch weiter ins Jahr 2020 verschoben hĂ€tte …

Carsten und ich sind jetzt auch sehr froh darĂŒber, dass wir noch ohne Bedenken unseren 14. Hochzeitstag am 14. Februar gebĂŒhrend in einem Restaurant feiern konnten. Wir entschieden uns damals ohne Vorkenntnisse fĂŒr das „Rindock’s Steakhouse“ in Hamburg-Bergedorf, quasi um die Ecke von Wentorf:

Es wurde ein richtig schöner und romantischer Abend bei gutem Essen und Kerzenschein – genau so, wie es aus unserer Sicht an diesem Tag mindestens sein sollte    standard

Zum ersten Mal gab es bei uns zum Hochzeitstag aufgrund des ganzen Neustarts ja keine Fernreise wie in all den Jahren zuvor – wir konnten eben nicht weiter als 1-2 Monate im Voraus planen, denn Wohnungssuche, Umzug, meine Jobsuche und all die anderen organisatorischen Dinge eines Neuanfangs ließen das nicht verbindlich zu. Wobei, wenn man so richtig ĂŒberlegt, haben wir dieses Jahr eigentlich sogar eine besonders große Reise im Februar unternommen … aber eben mit unserem gesamten Hab und Gut    standard    abenteuerlich genug war es auf jeden Fall    zwinker
Wir hoffen ĂŒbrigens sehr stark, dass dieses Steakhouse die QuarantĂ€ne-Zeiten gut ĂŒbersteht und danach wieder aufmacht, denn wir haben uns an besagtem Abend fest vorgenommen, dort auch einmal an einem anderen Tag essen zu gehen. Es hat uns dort sehr sehr gut gefallen.

Ich schĂ€tze, dass es nicht nur fĂŒr uns schwer ist, auf auswĂ€rtiges Essen verzichten zu mĂŒssen. Aber zum Wohle aller kann man sich damit irgendwie arrangieren und wir hoffen, dass die guten Restaurants und Kneipen die derzeit herrschende Durststrecke ohne Insolvenz & Co meistern können!

Wir mussten zwischenzeitlich noch zusĂ€tzlich ein ganz anderes Problem meistern. Am ersten Wochenende mit AusgangsbeschrĂ€nkung gab es bei uns im Haus einen Wasserrohrbruch im Erdgeschoss. Wir hatten den ganzen Samstag in der Wohnung gewerkelt und als wir soweit waren, uns zumindest die HĂ€nde waschen zu wollen, kam aus dem Wasserhahn kein Wasser. Kurze Zeit spĂ€ter hatten wir wenigstens noch kaltes Wasser da. Aber diese Freude wĂ€hrte nicht lange, denn schon bald klingelte es an unserer TĂŒr und man verkĂŒndete uns, dass nun auch das Kaltwasser in ca. 10 Minuten fĂŒr den Rest des Wochenendes abgestellt werden muss. Wir fĂŒllten prompt alle greifbaren GefĂ€ĂŸe mit dem noch möglichen Wasser … die Flaschen links schafften noch eine gesunde Farbe, die in der SpĂŒle rechts fielen da schon aus dem Rahmen:

Auch die Badewanne wurde natĂŒrlich mit Wasser gefĂŒllt …

Am Anfang war das Wasser, wie man es in den Wasserflaschen sieht, noch ganz klar. Aber schon bald kam nur noch eine echt braune BrĂŒhe raus – was soll’s, diese QualitĂ€t war zumindest fĂŒr die KlospĂŒlung noch völlig ausreichend gewesen. Duschen fiel an dem Wochenende flach (was waren wir aufgrund der Einzugswerkeleien verschwitzt!) und ich musste mich fĂŒr die Arbeit am Montagmorgen mit dem klaren Inhalt einer Wasserflasche einer KatzenwĂ€sche unterziehen.

Am Montagmittag wurde das Problem mit dem geplatzten Rohr dann zum GlĂŒck gelöst und ist seitdem nicht noch einmal aufgetreten, was uns tatsĂ€chlich sehr freut    standard    denn mit Wasser, Strom und Internet lĂ€sst sich auch ein quarantĂ€neĂ€hnliches Zuhausesein noch ganz gut ertragen. Wir wollen hoffen, dass diese drei Sachen uns alle zumindest so lange nicht im Stich lassen, bis wir wieder bedingungslos nach Draußen gehen und uns umarmen dĂŒrfen – immer wenn es uns danach ist    standard

Darum, bleibt bitte alle gesund und wer kann, bleibt auch zu Hause!



2020 01.
Mrz

Im Augenblick habe ich das GefĂŒhl, dass ich meinen Blogeintrag mittels Überschriften in ein paar Kleinstkapitel unterteilen sollte    standard    sonst wird es sicherlich chaotisch    zwinker

Meine neue Arbeit:
Ich habe inzwischen „mein“ neues Team kennengelernt. FĂŒr mich sieht es nach ein paar gemeinsamen Arbeitstagen so aus, dass wir als Kollegen gut miteinander auskommen wĂŒrden. Sie sind menschlich wirklich schwer in Ordnung und man duzt sich untereinander, so kommt man irgendwie noch schneller rein. Ich werde jetzt viel geschult, um schnell die Programme kennen zu lernen, mit denen ich zukĂŒnftig jeden Tag arbeiten werde. GlĂŒcklicherweise bin ich den Umgang mit Datenbanken und Warenwirtschaftssystemen gewohnt, denn das hilft mir nun sehr, die ZusammenhĂ€nge auch mit diesen, zum Teil völlig anderen AblĂ€ufen zu verstehen. Ich durfte sogar schon einige Bestellungen selber abarbeiten – natĂŒrlich unter Kontrolle meiner Teamleiterin, denn nach vier Tagen fĂŒhle ich mich natĂŒrlich noch nicht sattelfest im Hantieren mit dem System, um schon alles in Eigenregie zu erledigen. Ich denke aber, dass ich mich bis jetzt nicht all zu doof angestellt habe    zwinker    am Montag geht es weiter im Programm    standard

Unsere Wohnung in Wentorf:
Wir bekommen derzeit gefĂŒhlt jeden Tag Pakete und Lieferungen mit diversen Möbeln und EinrichtungsgegenstĂ€nden, die wir uns bei verschiedenen Firmen online zusammengekauft haben. Da ich aber jetzt arbeite und somit tagsĂŒber nicht mehr als Entgegennehmer zu Hause bin, gehen Carsten und ich regelmĂ€ĂŸig nach der Arbeit hier und da noch schnell unsere Pakete einsammeln. Denn DHL bringt die Pakete am liebsten in die Postfiliale, Hermes liefert alles in die Änderungsschneiderei gegenĂŒber und nur die Amazon-Zusteller geben derzeit regelmĂ€ĂŸig die Sendungen bei der Nachbarschaft ab. Vorteil dabei ist, dass man mit den Nachbarn ins Schwatzen kommt, was aus meiner Sichte den Zusammenhalt auf der Etage ungemein fördert. Auch mit dem Herrn in der Änderungsschneiderei sind wir inzwischen auf das „Du“ umgestiegen. Wenn man kein Kind und keinen Hund hat, scheinen PĂ€ckchen und Pakete eine gute Gelegenheit zu sein, die Menschen in seiner Umgebung kennen zu lernen.

Die schrĂ€gste Story ergab sich bei der Speditionsanlieferung von Paketen mit Bestandteilen von zwei ApothekerschrĂ€nken, welche wir als eine kleine Erweiterung fĂŒr unsere KĂŒche auserkoren haben. Man hat uns vorab angerufen und verkĂŒndet, dass die Anlieferung zwischen 9 und 16 Uhr am Dienstag sein soll und der Anlieferer sich eine halbe Stunde vorher telefonisch melden wird. Was mir sehr recht war, denn so hĂ€tte ich die Chance gehabt, auf Arbeit eine Pause einzulegen, die Pakete von ihm in die Wohnung bringen zu lassen und dann wieder zurĂŒck zur Arbeit zu hechten. Die Lieferung kam allerdings erst gegen halb fĂŒnf an … als ich schon zu Hause war. Angerufen hat mich keiner. Es klingelte plötzlich an der TĂŒr und ich erklĂ€rte wie immer kurz an der Gegensprechanlage, wie man zu unserer Wohnung kommt. Es kam keiner, stattdessen klingelte es ein paar Minuten spĂ€ter erneut. Ich ging daher lieber runter. Dort stellte sich dann heraus, dass der Anlieferer die Zufahrt nicht gefunden hat. Ich erklĂ€rte ihm den Weg. Er kam mit einem kleinen LKW direkt an unsere HaustĂŒr, schob zwei lange und offensichtlich schwere Pakete auf den Rand der LadeflĂ€che und schaute mich erwartungsvoll an. Ich öffnete freundliche lĂ€chelnd die HauseingangstĂŒr. Er schleppte unter sichtlicher MĂŒhe die beiden Pakete in den Flur, stellte sie dort ab, ließ mich unterschreiben und verschwand. Ich bin wirklich keine schwache Frau, aber mir war es absolut nicht möglich, diese Pakete hochzuheben! HĂ€tte jemand gefilmt, wie ich diese Brocken zum Aufzug fortbewegt habe, wĂ€re ich auf Youtube bestimmt schon ein Star mit ganz vielen Klicks geworden. So ungefĂ€hr muss es ausgesehen haben … allerdings ohne Seile und ich nur ganz alleine:
   

   
Mit dem Aufzug brachte ich die beiden SchrÀnke noch in unsere Etage, stellte sie dort aber nur noch im Flur an die Wand:

Die Platten im Gang vom Aufzug zur unserer Wohnung wĂ€ren fĂŒr meine Methode, diese Hammerteile zu bewegen, sicherlich nicht geeignet. Somit klebte ich einfach einen Zettel dran, dass die Pakete uns gehören und „gleich“ abgeholt werden und wartete auf Carsten. Es hĂ€tte sie sie ja ohnehin keiner allein schnell klauen und wegtragen können    zwinker
Auch mein wesentlich stĂ€rkerer Mann konnte ĂŒbrigens die Pakete nicht tragen. Nur zusammen ging es endlich, das Ganze in unsere Höhle zu schleppen. Das Aufbauen hat sich auch als nicht sehr einfach erweisen. Ich bin echt froh, dass mein Mann handwerklich so begabt ist und dazu so viel Erfahrung hat.

Carsten hatte jedenfalls mit jeder Menge Schrauben (ca. 150 StĂŒck!) und einer sehr erklĂ€rungskargen Aufbauanleitung zu kĂ€mpfen. Aber nun stehen die beiden SchĂ€tzchen in der KĂŒche und wollen nur noch von mir befĂŒllt werden:

Mein Mann schraubt allerdings seit deren Fertigstellung nun munter an anderen Möbelteilen weiter: Unterschrank und Spiegel im GĂ€ste-WC, NachtschrĂ€nkchen im Schlafzimmer und gerade, wĂ€hrend ich diese Zeilen schreibe, bastelt er aus zahlreichen Einzelteilen unseren Spiegelschrank fĂŒr das Badezimmer zum einem großen Ganzen zusammen.

Interimswohnung:
Die möblierte Übergangswohnung in der Ifflandstrasse in Hamburg-Hohenfelde wurde schon vorzeitig Ende Februar erfolgreich abgegeben. Den Vermieter und das Objekt wĂŒrde ich jederzeit in einer passenden Situation weiterempfehlen. Es ging jederzeit alles schnell und unkompliziert, alle Fragen wurden immer zĂŒgig beantwortet – wir waren sehr zufrieden und haben uns dort auch recht wohl gefĂŒhlt.

Wohnung in Dresden:
Meine allererste Arbeitswoche musste leider kurz ausfallen (nur MO-DO), da wir vom Vermieter Vonovia am Freitag um 13:30 Uhr einen Termin fĂŒr die Vorbegehung der Dresdner Wohnung bekommen haben. Wir wollten sehr gern vorab genauestens abklĂ€ren, was alles gemacht werden soll und was vielleicht auch so wie es ist abgegeben werden kann. Die beiden NĂ€chte (DO auf FR & FR auf SA) schliefen wir auf einer aufblasbaren Matratze … inmitten eines total leeren Raumes. Sie ist zwar breit genug fĂŒr uns zwei, aber im Laufe der Nacht wird die Luft darin nach und nach etwas weniger, also musste man immer zusehen, dass man mehr in der Mitte bleibt, um nicht vom Rand auf den harten Boden der Tatsachen zu rollen. Noch vor dem Termin haben wir alle Teppichböden abgezogen und zum Wertstoffhof gebracht:

Nun schaut uns nach jahrezehntelangem Verstecken in allen RĂ€umen das tiefbraune DDR-Linoleum an. Die RĂ€ume hallen jetzt natĂŒrlich noch mehr als davor, da hört man gefĂŒhlt sogar jeden einzelnen FlĂŒgelschlag der ersten Fliege dieses Jahres, welche sich in unseren leeren RĂ€umen verirrt hatte.
Die Vorabnahme war in unseren Augen ein voller Erfolg, denn wir mĂŒssen nur die Löcher in den WĂ€nden mit Acryl (die Dame hat sehr auf diesem und keinem anderen FĂŒllstoff bestanden!) zuspachteln, aber wir mĂŒssen weder streichen noch die Tapeten in allen RĂ€umen ablösen. Der Fußboden muss lediglich gefegt werden … man gibt sich also auch mit „besenrein“ als Abgabezustand zufrieden. Das bekommen wir locker hin. Nun mĂŒssen wir einen Termin mit dem zustĂ€ndigen Hausmeister finden, vorher die zahlreichen Löcher an den WĂ€nden zupinseln, die bereits auseinandergebaute KĂŒche zum Wertstoffhof bringen und dann die kahle Wohnung samt dazugehöriger SchlĂŒssel abgeben:

Damit wĂ€re dann auch dieses OLCA-Kapitel zu einem glĂŒcklichen Ende gebracht.

Da uns in dem Dresdner Domizil die gesamte Infrastruktur wie Kochgelegenheit und Freizeitgestaltung fehlte, nutzten wir Freitagabend und am Samstag umso lieber die Chance, einige Freunde zu treffen: Kathrin & Axel, Anna, Katja, Holger & Daggi. Ich hatte sogar noch eine knappe Stunde Zeit, spontan meine ehemaligen Kollegen am Uniklinikum zu besuchen. Es war so schön, mit allen mal wieder von Angesicht zu Angesicht zu quatschen und sich auch in den Arm nehmen zu können!

Nachtrag:
Carsten hat mich gefragt, wie lange ich eigentlich vorhabe, die BlogeintrĂ€ge ĂŒber unseren Umzug nach Wentorf  „Zwischenstand“ zu nennen. Meine Antwort war: „Bis wir nur noch eine Wohnung haben“. Wenn alles nach Plan geht, dann sollte dies spĂ€testens Ende MĂ€rz der Fall sein    standard



2020 23.
Feb

Meine lieben treuen Blogleserseelen – danke schön fĂŒr das eifrige DaumendrĂŒcken! In meinem vorherigen Eintrag bat ich euch darum, damit es mit einer Arbeit bei mir klappt … und nun hat es tatsĂ€chlich sehr schnell funktioniert!

Ich habe am Dienstag ein VorstellungsgesprĂ€ch gehabt und schon am Donnerstag eine mĂŒndliche Zusage bekommen, dass ich am Montag gleich anfangen könnte – perfekter geht es kaum!!! Darauf gönnte ich mir natĂŒrlich gleich mit meinem Mann ein GlĂ€schen Sekt zur Feier des Tages. OK, bei ihm war es eine Spezi    zwinker

Der Sekt passte natĂŒrlich zu unserem neuen Lebensabschnitt    standard

Morgen darf ich meinen Arbeitsvertrag bei Firma Key Surgical GmbH unterschreiben und gleich mit der Arbeit anfangen (das ging ja fast genau so schnell wie mit unserer Wohnung: Anzeige gefunden, gleich angerufen, am nĂ€chsten Tag ein Besichtigungstermin und noch vor Ort die Zusage gegeben). Ich werde dort in der Abteilung Auftragsbearbeitung den Kunden ĂŒberwiegend telefonisch (kein Außendienst) zur VerfĂŒgung stehen. FĂŒr mich ist das absolute SahnehĂ€ubchen der Arbeitsweg, denn ich kann in 5 Minuten zu Fuß auf Arbeit oder andersherum auch wieder zuhause sein    standard

Auf jeden Fall bin ich sehr auf meine Aufgaben, meine Kollegen und meine Kunden gespannt und freue mich sehr auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Obwohl ich gestehen muss, dass ich die Pause zwischendurch auch wirklich sehr genossen habe, denn dadurch konnte ich mir in Dresden vor der Umsiedlung in den Norden noch richtig viel Zeit fĂŒr meine Freunde nehmen. Das war mir wirklich sehr wichtig. Auch wenn man jetzt sicherlich nicht ganz aus der Welt ist, eine herzliche Umarmung aus der Ferne ist nun mal nicht so warm wie aus der nĂ€chsten NĂ€he.

Aber nun bin ich gut erholt und voller Tatendrang – ich freue mich sehr auf das nĂ€chste Kapitel in meinem Arbeitsleben! Ich könnte die Daumen wieder entspannen – habt vielen lieben Dank dafĂŒr!!!