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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2022 22.
Nov

Das letzte Heimatwochenende war zwar wie immer voller Termine und Unternehmungen, aber diesmal sind irgendwie nicht so viele Bilder dabei entstanden. Daf√ľr haben wir uns sehr viel l√§nger mit den einzelnen Dingen besch√§ftigen k√∂nnen. F√§llt euch dabei etwas auf? Ja, die Aufmerksamkeitsspanne von Stephanie hat sich mittlerweile sehr vergr√∂√üert und wenn es nicht gerade eine k√∂rperliche Anstrengung ist, h√§lt sie auch erfreulicherweise echt lange durch und bleibt dabei (hoch)konzentriert.

Also nicht so wie hier nach einem Training im Pflegezentrum, wo sie auf einer Turnmatte verschiedene Bewegungen durchf√ľhren musste, wie z.B. den Vierf√ľ√üerstand oder Rollen:

Als wir abends miteinander telefoniert haben, war sie davon immer noch fix und alle … gro√üartig!

Keine Angst, Stephanie hat die Freigabe f√ľr diese Fotos selbst erteilt und an dem Abend war sie echt megastolz auf sich und das Geschaffte. Wir aber auch … ¬† ¬†zwinker

An unseren gemeinsamen Tagen haben wir so einiges mit ihr ausprobiert und das Oberst√ľbchen sicherlich mal wieder vor die ein oder andere neue sowie gro√üe Herausforderung gestellt. Neben mehrerer Partien UNO (nein, sie hatte zwischenzeitlich nix verlernt oder vergessen) …

… war diesmal DAS NEINHORN-KARTENSPIEL an der Reihe, …

… wo man die lustig gestalteten Spielkarten aufdecken muss und gleichzeitig die sechs Ausrufe der jeweiligen Charaktere ohne gro√üe Verz√∂gerung zu sagen hat: das NEINhorn sagt „Nein“, die K√∂nigsDOCHter sagt „Doch!“, der NAhUND sagt „Na und“, der WASb√§r sagt „Was?“, der H√ĄHmster sagt „H√§h?“ und die WARUMmel sagt „Warum?“.

Die Spielanleitung gibt es nur als Video, deshalb haben wir uns diese zuerst angeschaut und zun√§chst nur den einfachen Teil f√ľr uns √ľbernommen – also die Ausrufe der sechs Figuren und das „Meinetwegen“ bei einer doppelten Karte:

Damit hatte Stephanie schon genug zu tun und wir hatten auch mit der abgespeckten Version alle jede Menge Spaß. Sie hielt an dem Abend auch recht gut durch, aber irgendwann war ihre Konzentration doch am Ende und sie machte zu viele Fehler oder geriet immer mehr ins Stocken. Aber danach war sie immer noch in der Lage, MAU MAU zu erlernen und auch ein paar schöne Runden zu spielen Рmit Siegen auf allen drei Seiten:

Bei dem Kartenspiel war uns vor allem wichtig, dass sie einmal mit Skat- bzw. Romm√©karten in Ber√ľhrung kommt. Denn eigentlich war dies ihre allererste Begegnung mit Karo, Herz, Pik, Kreuz, Bube, Dame, K√∂nig und Ass, aber bis auf die Sonderfunktion des Buben fand sie trotzdem schnell ins Spiel. UNO l√§sst gr√ľ√üen ¬† ¬†standard

Zudem fuchste sich Stephanie in den vier Tagen wieder mal ins Keyboardspielen rein. Zuerst lernte sie die auf- und absteigende Tonleiter mit allen f√ľnf Fingern der rechten Hand, dann „Alle meine Entchen“ mit Carstens Fingerunterst√ľtzung (6. Note) und zum Abschluss das √úbergreifen mit dem Daumen bei aufsteigender Tonleiter sowie mit dem Mittelfinger bei absteigender. Bis zur Daumensequenz sa√ü am Sonntag alles sehr zufriedenstellend, nur f√ľr den R√ľcksprung mit dem Mittelfinger fehlte aber am Ende die Zeit zum Ein√ľben. Mal sehen, wie weit sie damit am n√§chsten Wochenende kommt, denn dann k√∂nnte sie „Alle meine Entchen“ auch ohne Carstens Zusatzfinger spielen:

Sicherlich wird sie uns dabei genau so √ľberraschen, wie mit ihrer F√§higkeit, eine Schokolinse aus einem „Tablettenblister“ zu dr√ľcken:

Das hat sie mit der Lerntherapeutin innerhalb von nur zwei Sitzungen perfekt erlernt und so gut adaptiert, dass selbst bei der parallel durchgef√ľhrten Neurofeedbackmessung keinerlei Anzeichen von Stress zu erkennen war. Oder zieht bei ihr etwa wie beim Tiertraining das Prinzip der Belohnung durch Leckerei? ¬† ¬†zwinker

Wie dem auch sei, dies ist jedenfalls eine sch√∂ne √úberleitung zum Themenblock Essen. Ebenfalls superschnell fand sie sich schon vor Monaten mit einem Granatapfel zurecht und pult f√ľr ihr Leben gerne beidh√§ndig (!) die Kerne raus:

Und beim Rollen von Klößen (immerhin ihr erster Versuch) stellte sie sich auch gleich von Anfang an ziemlich geschickt an:

Die Gr√∂√üe der Kugeln war relativ einheitlich, nur beim letzten Rest des Klo√üteigs kam lediglich noch eine tischtennisballgro√üe Kugel raus. Neben meiner So√üe (zugegeben, darin werde ich mit den Jahren auch immer besser) haben uns die Kl√∂√üe nat√ľrlich am besten geschmeckt – bei DER Handarbeit auch kein Wunder! ¬† ¬†zwinker

Und wie guckt man sich am Mittwochabend das mehrst√ľndige Finale von „The Taste“ an? Mit einer Sch√ľssel voller Fleischst√ľcke aus Schnitzel, Frikadellen, Wiener und Salamis plus Saucen (BBQ, Ketchup, Schaschlik) und f√ľr den S√§ureanteil noch Gurkenst√ľcke und Tomaten ¬† ¬†zwinker

Klar, l√∂ffelw√ľrdig war unsere Kreation bestimmt nicht, aber was ist schlimmer, als bei einer Kochsendung mit tropfendem Zahn auf dem Sofa zu sitzen?!

Zum Ende dieses Blogeintrages bleibt mir noch, unser gemeinsames Basteln eines Adventkalenders f√ľr die gro√üe Schwester zu erw√§hnen. Stephanie hat dabei fast ganz selbstst√§ndig das ganze Grundbastelmaterial ausgepackt, …

.. die 24 Zahlen aufgeklebt, …

… jede T√ľte mit ein paar Dingen bef√ľllt …

… und am Ende unter meiner Anleitung mit diversen Aufklebern verziert:

Das Ergebnis ist bereits per Schneckenpost auf dem Weg nach √Ėsterreich … wir sind echt gespannt, was Andrea dazu sagen wird.

Apropos Andrea: nach der traurigen Meldung im letzten Dezember k√∂nnen wir heute endlich √ľber die Geburt des kleinen M√§dchens Olivia berichten, welches am 16. November mit 3050 g und 49 cm auf die Welt gekommen ist. Ich gratuliere auch von hier den zurecht stolzen Eltern Andrea und Karl zu diesem tollen Erfolg, auch wenn ich dadurch nun Oma geworden bin (so alt f√ľhle ich mich noch nicht!!!), Carsten Bonusopa und unsere Kleene die „Coole Tante Steph“. Wir alle w√ľnschen euch dreien alles Gute, eine sch√∂ne Zeit und vor allem starke Nerven sowie die ein oder andere Schlafm√∂glichkeit.

Da ich noch keine Freigabe f√ľr Babyfotos erhalten habe (allerdings auch vergessen habe zu fragen), kann ich euch die kleine Olivia leider noch nicht mit Bild vorstellen, aber sie ist sooooooo s√ľ√ü! Das findet sogar Stephanie, die Babys ansonsten nichts abgewinnen kann¬† ¬† zwinker



2022 15.
Nov

Diesmal lasse ich die Entschuldigung f√ľr die Versp√§tung einfach weg und beginne gleich mit den Infos zu unserer Protagonistin: sie macht gl√ľcklicherweise mit all ihren Fortschritten kontinuierlich weiter, lernt jeden Tag immer wieder was Neues dazu und saugt zudem alles um sich herum wie ein Schwamm auf. Das spiegelt sich letztendlich auch in den allgemein gebr√§uchlichen Reha-Bewertungstabellen Singer-Index und Barthel-Index wider. Im Vergleich zum Juli 2021 erreicht sie heute im Singer schon 80 von 190 Punkten (damals nur 13!) und im Barthel 15 von 100 Punkten (damals nur 0!) … falls jemand Interesse hat, hier das von uns erstellte PDF mit allen Kriterien und Bewertungen.

Zum Gl√ľck macht sie freiwillig und mit gro√üem Enthusiasmus alles an Trainings und √úbungen mit …

… und kniet sich auch immer ganz dolle rein. Diese √úbung haben wir z.B. mal entwickelt, weil wir eine gewisse Steifigkeit und Unsicherheit beim Strecken der Arme √ľber den Kopf feststellten, die sie wiederum in anderen allt√§glichen Bewegungsabl√§ufen hemmt:

Noch ist alles etwas holprig und sie ist vor allem recht unsicher dabei, aber mal sehen, wie sie damit in ein paar Wochen umgehen kann.

Und da wir f√ľr das √Ėffnen von kleinen Plastikt√ľten (ihre Medikamente) eine gewisse Drehung im rechten Handgelenk ben√∂tigen, musste auch hier ein Trainingsobjekt her. Daf√ľr hat sich diesmal aber jemand anderes Gedanken gemacht und es entstand dieses, wie wir es nennen, Andre-Brett:

Stephanie muss hierbei verschiedene Dinge rein- und rausdrehen – nat√ľrlich in erster Linie mit der gesamten Hand und nicht nur den Fingern: Gl√ľhbirne, Schraubhaken, Fl√ľgelschraube, Kreuzschrauben mit dem Schraubendreher und eine Schraube mit Mutter. Sie ist sogar so sehr davon begeistert, dass sich selbst Linki immer wieder versuchen durfte:

Wir m√∂chten auch an dieser Stelle noch einmal von allen drei OLCAs vielen, vielen lieben Dank an den T√ľftler Andre ausrichten … das Andre-Brett ist perfekt und wird von ihr fast t√§glich genutzt.

Ein großes Erfolgserlebnis gelang ihr zudem hierbei:

Dies ist Stephanies erstes Sockenpaar, was sie selbst zusammengelegt, zusammengerollt und sogar √ľbergest√ľlpt hat – fragt aber bitte nicht, wie lange es gedauert hat ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†egal, das Ergebnis z√§hlt und wenn sie damit nun so weitermacht, wird sie ihre Socken bald ganz alleine verwalten k√∂nnen.

Weit weniger zeitintensiv war das Erlernen des Kartenspiels UNO. Am Mittag hat Carsten mit ihr das Halten der Karten auf einer speziellen Holzschiene ge√ľbt (den √ľblichen Kartenf√§cher bekommt sie definitiv nicht hin) und ist mit ihr auch alle Regeln durchgegangen:

Mit Erfolg, denn schon am Abend und n√§chsten Tag haben wir zu dritt mehrere Partien spielen k√∂nnen und sie hat dabei schon ganz alleine taktiert bzw. konnte sogar ein paar Runden f√ľr sich entscheiden:

Als n√§chstes werden wir es mal mit MAU-MAU, POTATO-MAN und ROMM√Č versuchen. Insbesondere die letzten beiden Kartenspiele haben wir w√§hrend unseres Kanada-Trips stundenlang gezockt.

Wir bleiben noch kurz beim Neulernen von Spielen: als letzten Sonntag ihre ehemalige Volleyball- und Schulfreundin Eileen zu Besuch kam, …

… haben wir nicht nur zusammen gebruncht …

… und die beiden tauschten sich √ľber alte Zeiten aus, …

… sondern Eileen versuchte auch, Stephanie das Spiel 4-GEWINNT beizubringen:

Da wir uns aus dem Ganzen heraus hielten, wissen wir jetzt nicht, wie gut es letztendlich geklappt hat, aber ihr könnt euch gewiss sein, dass wir es in den kommenden Tagen ausprobieren werden. Stephanie wird ja morgen Nachmittag schon wieder bis zum Sonntag zu uns nach Wentorf geholt    standard

Ihr seht, f√ľr die geistige und k√∂rperliche Herausforderung ist jederzeit gesorgt. Doch wir wollen bzw. m√ľssen uns ja auch um all die anderen sch√∂nen und netten oder unbequemen Belange k√ľmmern. So z.B. um das leibliche Wohl, denn wir sind letzten Freitag bei einem asiatischen Buffet gewesen …

… und unser Kind konnte sich einmal quer durch die gesamte Auslage futtern. Dabei landeten u.a. auch solche K√∂stlichkeiten auf ihrem Teller und wurden mutig durchprobiert … erinnern kann sie sich ja leider an nix: Sushi, Shrimps in Biersauerteig, Hai-Filet, K√§nguruh-Fleisch, Krupuk, gebackene Banane, gebackene Ananas u.v.m.

Ist doch auch irgendwie ein Beweis f√ľr ihre unb√§ndige Neugier, oder nicht?

Als Carsten letzte Woche mal ins B√ľro musste und ich mit Stephanie alleine im HomeOffice war, haben wir uns f√ľr mittags einen Salat gemacht. Ist klar, wo die H√§lfte der Maisdose gelandet ist, gell?

Und was ist die letzten zwei Wochen sonst noch so passiert?

Wir waren mal wieder auf Fototour in der Siedlung unterwegs …

… wobei sich Stephanie am Ende mehr f√ľr das Bestimmen von Str√§uchern und Beeren anhand eines schlauen Ratgebers interessiert hat:

Und leider sind wir nicht die Gewinner des 120-Millionen-Jackpots geworden, …

… obwohl wir ein Teil des Geldes schon ganz gut f√ľr ihre neue Brille h√§tten gebrauchen k√∂nnen ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†:

Eines Abends entdeckte Stephanie …

… diesen herrlichen Sonnenuntergang …

… und wollte sich als Meteorologin daran nat√ľrlich ganz lange satt sehen:

Und im Pflegezentrum testet man schon seit längerem mit einem sehr viel kleineren Rollstuhl, damit aller Voraussicht nach sogar noch in diesem Jahr eine eigene Version fertig konfektioniert und ausgeliefert werden könnte:

Zwar fehlen bei dem im Gegensatz zum jetzigen die bequemen Armlehnen und der komfortable Tisch, …

… aber daf√ľr kann sie sich mit dieser Gr√∂√üe ganz alleine fortbewegen und passt bequem an bzw. unter jeden Zimmertisch. Und der neue Rollstuhl wiegt mit Sicherheit keine 40 kg mehr … w√§re also auch f√ľr uns Schiebende gewiss eine Erleichterung ¬† ¬†standard

Zudem sind wir letzte Woche in das Geheimnis des Anlegens und Ausziehens der neuen Fu√üorthesen eingeweiht worden, sodass wir √ľber kurz oder lang mit viel Spucke und Geduld diese Stellung auch mal dauerhaft und im Normalzustand hinbekommen:

Diese Situation auf dem Foto hat leider nur 5 Minuten angehalten, danach war auf jeden Fall das linke Fu√ügelenk wieder „entspannt“ recht stark nach innen gedreht. Aber wir alle geben nicht auf! Vor allem nicht Stephanie!!!

In diesem Sinne m√∂chte ich mich heute mal wieder mit unserem Motto „Schrittchen f√ľr Schrittchen“ verabschieden und euch noch eine sch√∂ne Restwoche w√ľnschen. Seid gespannt, von was ich beim n√§chsten Mal alles so berichten kann ¬† ¬†zwinker



2022 05.
Nov

Oh man, so viel wie jetzt gerade habe ich in den letzten 108 Wochen (eigentlich sind es rechnerisch sogar schon fast 109 Wochen) noch nie mit der Berichterstattung zur√ľckgelegen – und vor allem habe ich bislang auch keine ausgelassen – sorry, Woche 107.

Doch die Erkl√§rung ist ganz einfach: wenn Stephanie bei uns ist, verbringen wir fast jede Minute mit ihr und aufgrund eines Corona-Ausbruchs im Pflegezentrum war sie jetzt am St√ľck vom 5. Oktober (MI) bis zum 31. Oktober (MO) in der Residencia OLCA – fast vier Wochen! Da musste das Blogschreiben eben immer wieder hinten anstehen und so manche Aufgabe blieb ebenfalls liegen.

Aber versteht mich nicht falsch, Carsten und ich genie√üen auch jede Minute zusammen mit dem Kind. Doch wo der Alltag ohne sie straff und organisiert gestaltet werden kann, r√ľcken mit ihr viel mehr Spontanit√§t und vor allem Entschleunigung in den Vordergrund. Was wir zu zweit in 30 Minuten und weniger erledigen k√∂nnen, dauert mit Stephanie nun einmal gut und gerne eine Stunde oder mehr. Zwar kann und muss man auch mit ihr Pl√§ne schmieden oder Termine organisieren, aber die allseits sehr bekannte OLCA-P√ľnktlichkeit und auch die gerne von uns eingef√ľgte Vorlaufzeit funktionieren dann eben nicht immer. Und abends? Da landen wir √∂fters mal gemeinsam mit Stephanie auf dem Sofa und vor dem Fernseher, statt vor dem Rechner oder am To-Do-Zettel werkelnd. Also alles erst zu seiner Zeit …

Und jetzt? Stephanie sitzt gerade alleine vor dem Fernseher und guckt den vierten Teil der Harry-Potter-Reihe, da kann ich endlich diesen schon lang angepeilten und √ľberf√§lligen Blogeintrag verfassen.

Das Kind entwickelt sich auch weiterhin prima und wir halten sie regelm√§√üig mit √úbungen und Aufgaben auf Trab – sie schreit f√∂rmlich nach Besch√§ftigung, denn Langeweile ist ihr … √§hm … zu langweilig ¬† ¬†zwinker

Mal sind es Aufgaben des t√§glichen Lebens, wie z.B. Lochen, …

… auf dem Einkaufzettel die erledigten Positionen abstreichen …

… oder auch einen Brief einwerfen, …

… die Uhrzeit lernen / ablesen …

… und bei Autofahrten das Ziel im Navi eingeben:

Nat√ľrlich hilft sie immer noch gerne in der K√ľche, sei es beim Zubereiten des Mittagessens (hier: Vermischen von Hackfleisch), …

… beim Schnibbeln von Bohnen …

… oder beim Erstellen ihres eigenen M√ľslis:

Carsten l√§sst sich zudem weiterhin physische √úbungen einfallen, um ihre Muskeln und Bewegungen herauszufordern …

… und hat f√ľr ihre Fingerfertigkeiten sogar extra ein g√ľnstiges Keyboard gekauft:

Sie selbst besch√§ftigt sich immer wieder gerne mit ihrem L√úK-Kasten …

… und den diversen Puzzles aus ihrem Fundus:

Zu Letzterem gibt es gleich am Ende des Blogeintrags noch ein kleines Fundst√ľck ¬† ¬†zwinker

Wir haben aber auch hier und da mal etwas unternommen und sind aus den eigenen vier W√§nden raus in die weite Welt gegangen: nach langer Zeit und mit viel Wehmut nach einer Dresdner Version wagten wir erneut einen kleinen D√∂nermannbesuch in Wentorf, …

… genossen ein mehrst√ľndiges St√∂bern bei einem B√ľcherflohmarkt der Wentorfer Kirchengemeinde, bei dem sogar eine recht stattliche Ausbeute f√ľr Stephanie und mich zusammen kam …

… und wir unternahmen einen Tagesausflug nach Bremerhaven. In dieser Stadt hat Stephanie n√§mlich zweimal f√ľr kurze Zeit gewohnt – 2018 f√ľr ein 5-w√∂chiges Berufspraktikum und 2019 f√ľr drei Monate im Rahmen ihrer Bachelorarbeit beim Alfred-Wegner-Institut Helmholtz-Zentrum f√ľr Polar- und Meeresforschung (kurz: AWI). Sie wollte mit dem jetzigen Besuch herausfinden, ob sie sich noch an irgendetwas von damals erinnern kann … doch dem war leider nicht so. Also haben wir eben mit ihr den Hafenbereich und die Innenstadt v√∂llig neu erkundet.

Zuerst labten wir uns im Schnellrestaurant „Abou Jad“ an einer hiesigen Spezialit√§t, einem Rollo:

Es √§hnelt einem D√ľr√ľm und wurde laut Wikipedia in den 80er-Jahren in Bremen erfunden. So etwas fehlt uns leider hier in Wentorf, denn die drei von uns probierten Variationen (Thunfisch, Hawaii und Schinken) haben sehr sehr lecker geschmeckt und sie h√§tten garantiert auch das Zeug, zum neuen „OLCA-Freitagsessen f√ľr das Einleiten des Wochenendes“ zu werden …

Mit vollen M√§gen sind wir dann direkt zum Yachthafen gelaufen, denn genau hier haben wir uns Anfang 2018 und Anfang 2019 bei unseren beiden Wochenendbesuchen zusammen mit den Kindern in einem Loft einquartiert. Einmal wohnten wir dabei auf der rechten Seite …

… und einmal auf der linken Seite des Hafenbeckens:

Aber leider sind auch diese Erinnerungen bei ihr gel√∂scht oder so weit versch√ľttet, dass wir vor Ort nichts davon ausgraben konnten. So schade …

Aber egal, den Kopf in den Sand stecken gilt nicht. Carsten erkl√§rte ihr daf√ľr die Arbeitsweise der diversen Klappbr√ľcken …

… sowie die wichtigsten Informationen zu den kleineren …

.. und größeren Segelschiffen:

Oben auf dem Deich angekommen, hatten wir zudem einen wundersch√∂nen Blick √ľber die Weserm√ľndung mitsamt einsetzendem Sonnenuntergang:

Von dort konnte man u.a. auch das AWI-Geb√§ude, …

… also ihren damals t√§glichen Arbeitsplatz, sehen:

Doch wie gesagt, die Erinnerungen daran wurden leider nicht reaktiviert    traurig

Aber egal, wir drei – und besonders die zwei – hatten unseren/ihren Spa√ü … und darauf kommt es schlie√ülich an:

Und vielleicht helfen Stephanie irgendwann solche Bilder, doch noch den ein oder anderen Erinnerungsfetzen zur√ľck zu bekommen:

Weiter oben habe ich euch ja angek√ľndigt, zum Abschluss noch einmal das Thema Puzzle aufzugreifen – eine von Stephanies ganz gro√üen Leidenschaften:

Passend dazu habe ich vor kurzem diesen Artikel in der Printausgabe des STERNs gefunden:

Wie gut, dass das Kind sich gerade erst an ihrer ersten 100-Teile-Version versucht … ¬† ¬†zwinker



2022 22.
Okt

Ich wei√ü, ich bin schon wieder verdammt sp√§t dran, aber endlich haben wir mal all unsere Fotos von der Urlaubswoche mit dem Kind, von unseren zwei Urlaubswochen in Slowenien und auch von Stephanies „heimischen Quarant√§ne“ in Wentorf durchsehen k√∂nnen. Damit kann ich euch heute wenigstens die letzten zweieinhalb Wochen zusammenfassen. So lange ist Stephanie n√§mlich schon ununterbrochen in der Residencia OLCA. Am 5. Oktober haben wir sie noch wie jeden Mittwoch im Pflegezentrum abgeholt …

… und nach unserem HomeOffice, ihren Lerntherapien und einem gem√ľtlichen Wochenende wollten wir sie Sonntagabend auch wieder dorthin zur√ľckbringen. Doch dann bekamen wir drei ab Samstag die Schn√∂dderseuche mit Husten, Heiserkeit und Triefnase und am Sonntag erreichte uns zudem der Anruf, dass sich im Pflegezentrum mehrere Bewohner mit Corona angesteckt haben. Also einigten wir uns auf das gleiche Spiel wie im Februar: das Kind bleibt bei uns, bis das Pflegezentrum wieder coronafrei ist … damals dauerte es ganze sechs Wochen. Mal sehen, wie schnell wir diesmal wieder zur Normalit√§t zur√ľck kehren k√∂nnen.

Nachdem wir eine Woche sp√§ter wieder gesund waren, konnten wir auf jeden Fall schon mal wieder langsam mit den Trainings, √úbungen und Therapien anfangen. Stephanie macht weiterhin begeistert mit und kleinere R√ľckschl√§ge werden zum Gl√ľck eher mit „Kr√∂nchen richten und aufstehen“ quittiert, statt mit „Kopf in den Sand stecken“.

Hier mal einen Einblick, was wir da so alles erlebt haben:

Irgendwie hat sie in den Tagen wieder das Lesen f√ľr sich entdeckt – angefangen mit witzigen Dialogen …

… bis hin zu einem Buch mit „unn√ľtzem Wissen“:

Und beim Puzzle hat ihr Ehrgeiz ebenfalls zu H√∂chstleistungen gef√ľhrt, denn neben solchen mit unsymmetrischen Teilen (also ohne Nase und Buchten) …

… traute sie sich erstmals an ein 100-Teile-Puzzle ran:

Anfangs immer wieder mal mit etwas Hilfe von Carsten …

… doch die zweite H√§lfte ging dann schon ganz alleine auf ihr Konto:

Einen ganz gro√üen Dank an Stephanies Freundin Laura, von der sie im Februar diesen Jahres dieses Puzzle zum Geburtstag geschenkt bekommen hat – beim Auspacken konnte sie damals noch nicht einmal die Schere richtig nutzen    zwinker

Mein Kind findet sogar selbst Freude an Lernaufgaben und m√∂chte ganz freiwillig √ľben, √ľben, √ľben. Wie z.B. mit dem L√úK-√úbungsheften „Konzentration 1“ und „Konzentration 2“ …

… oder einer Aufgabe, bei dem anhand von Beschreibungen die dazugeh√∂rigen Fremdw√∂rter gefunden werden m√ľssen (aus dem „√úbungsbuch Hirnleistungstraining„):

Statt Sudoku (ihr Buch mit den 200 Sudokus ist mittlerweile vollst√§ndig ausgef√ľllt!) w√ľnschte sie sich diesmal ein Buch mit Wortgittern …

… und auch mit Ausmalen vertreibt sie sich gerne mal die Zeit:

Pssst, da mache ich sogar manchmal mit und wir schalten dann gemeinsam ab   standard

Apropos Abschalten: das macht sie auch gerne mit Musik oder mit H√∂rb√ľchern:

Oder nat√ľrlich mit einem netten Film … derzeit f√ľllt sie ihr cineastisches Wissen erneut mit dem Harry Potter-Universum auf:

Wir √ľben nat√ľrlich auch gerne den allgemeinen Alltag mit ihr und gehen z.B. Glas entsorgen, …

… Einkaufen, …

… Eink√§ufe transportieren …

… und die Eingangst√ľr mit dem Schl√ľssel √∂ffnen:

Ich wei√ü, es sind auch viele Kleinigkeiten dabei, aber es ist immer wieder √ľberraschend, welche Nachfragen so von ihr kommen. Heute erwarteten wir von ihr z.B. das √Ėffnen einer T√ľr mit der Klinke, aber sie guckte und nur an und fragte, wie das denn √ľberhaupt geht. Richtig, da war ja was …

Beim Spielen von Mensch-√§rgere-dich-nicht hat sie diesmal sogar gewonnen und dabei fast 80% der Schritte ganz alleine erledigt – von Carsten gab es ein wenig Taktik und von uns beiden die Einhaltung der Regeln (es muss geschlagen werden, im Stall darf man nicht mehr √ľberspringen und erst wenn im Stall alle nach Oben aufger√ľckt sind, darf dreimal gew√ľrfelt werden). Es dauert sicherlich nicht mehr lange und sie kann es ganz ohne unser Zutun:

So wie mit ihrem iPhone … das nutzt sie mittlerweile v√∂llig eigenst√§ndig und kommuniziert auch per Telegram, WhatsApp und anderer Apps komplett ohne unsere Kontrolle. Wenn ihr mal etwas unklar ist, greift sie auch gerne zum Smartphone und ergoogled es:

BTW: beim deutschen und englischen WORDLE macht sie ebenfalls weiterhin eifrig mit und schafft in der Regel auch immer das Lösen ohne unsere Hilfe sowie annähernd mit der gleichen Anzahl an Versuchen wie wir Рwir jedenfalls sind davon absolut beeindruckt!

Doch bei all der Lobhudelei, es geht nat√ľrlich auch anders, denn derzeit hadert sie noch schwer mit dem √Ėffnen der Plastikverpackung ihrer Pillen:

Ein paar bekommt sie zwar recht gut hin, aber es dauert einfach noch viel zu lange und ihre Kraft in den Fingerspitzen lässt mitunter zu schnell nach. Hier bedarf es noch sehr viel mehr Übung.

Eine langwierige Sache bzw. Aufgabe haben wir in den fast drei Wochen auch endlich beenden k√∂nnen: die im August aus Berlin mitgebrachten neun Kartons ihres vorherigen Lebens konnten gesichtet, ausged√ľnnt und ganz in unserer N√§he eingelagert werden:

Gestern waren wir beim Optiker und sie konnte sich eine neue Brille aussuchen. Ihre Sehstärke hat sich nämlich etwas verändert und nach diversen Tests beim Optiker und Augenarzt war es jetzt nun an der Zeit, ein Gestell und die dazugehörigen Gläser zu finden:

W√§hrend ich mich ein wenig um den Hund des Optikers k√ľmmerte, besch√§ftigten sich Carsten und Stephanie mit dem Aussuchen und Anprobieren. In ca. zehn Tagen k√∂nnen wir das Ergebnis dann abholen. Eine von uns ist jedenfalls schon ganz aufgeregt    zwinker

Da wird sogar noch zus√§tzlich in die Gesichtspflege investiert    zwinker

Heute genossen wir das sch√∂ne Herbstwetter …

… und w√§hrend Carsten mal wieder flei√üig an der Minimierung der OLCAschen To-Do-Liste werkelte, entdeckten Stephanie und ich die Gegend um uns herum:

Ich hoffe, dass euch dieser kleine Einblick auf den aktuellen Stand gebracht hat. In den n√§chsten Tagen werde ich noch die Zusammenfassung der Urlaubswoche mit Stephanie und auch einen kleinen Bericht zu unserer Slowenien-Fahrt nachreichen. Denn ich habe nun endlich wieder etwas mehr Zeit daf√ľr …



2022 13.
Okt

Mein lieber Blog, ich habe dich nicht vergessen und eigentlich will ich ja so gerne von unseren Wochen ohne und zusammen mit dem Kind berichten, doch seit letzter Woche Freitag sind wir drei mit Husten-Schnupfen-Heiserkeit au√üer Gefecht gesetzt. Stephanie hatte ihre Stimme zwischenzeitlich fast komplett verloren und auch bei mir kam mal mehr Kr√§chzen als verst√§ndliche W√∂rter aus dem Mund. Nur Carsten h√§lt sich zum Gl√ľck mal wieder etwas besser als wir M√§dels und so k√∂nnen wir das anstrengende Pflegeprogramm inklusive HomeOffice ganz gut durchhalten, sodass wir in keinster Weise total ausfallen. Aber wir alle drei haben tierische Halsschmerzen, Reizhusten der √ľbelsten Art und sind am fr√ľhen Abend auch schon v√∂llig platt. Dann kennen wir nur noch den direkten Weg ins Bett – am Dienstag sogar schon kurz vor 20:30! Da bleibt leider wenig Zeit und Gelegenheit zum Schreiben ¬† ¬†traurig

Die Woche davor mussten wir uns durch den dreiw√∂chigen Urlaub immens angewachsenen To-Do-Zettel k√§mpfen und ich habe nebenbei noch wie ein Weltmeister gewaschen. Die zwei Wochen davor waren Carsten und ich mit Stephanies Segen auf einer „smartigen“ Rundreise durch Slowenien und die (Urlaubs-)Woche davor genossen wir lieber jede freie Minute mit dem Kind.

Ich, in Familienkreisen auch v√∂llig zurecht als Fotos√ľchtige betitelt, habe es bis heute nicht einmal geschafft, mit Carsten ganz in Ruhe unsere Slowenien-Bilder durchzugucken, geschweige denn unsere Galerien „F√ľ√üe im Wasser“ und „Wall of Visitors“ zu erg√§nzen. Aber es geht endlich wieder bergauf mit uns … wir geben die Hoffnung nicht auf, bald wieder alles auf einem vern√ľnftigen Arbeitsniveau eingepegelt zu haben, versprochen!

Die letzte Woche ist aufgrund des Krankenlazaretts allerdings ganz kurz zusammengefasst, denn es gab nicht viel im Bild zu dokumentieren und auch die √úbungen und Trainings f√ľr Stephanie wurden selbstverst√§ndlich gr√∂√ütenteils ausgesetzt. Am Sonntag fiel zudem auch die Entscheidung, dass Stephanie abends nicht ins Pflegezentrum zur√ľckgebracht wird – einerseits durch uns aufgrund des Hustens und der Heiserkeit, andererseits bekamen wir die R√ľckmeldung von der Einrichtung, dass leider wieder positive Covid-F√§lle im Hause aufgetreten sind. Wie schon im Februar wollen wir Stephanie keinem Risiko dahingehend aussetzen und behalten sie lieber bei uns.

Da das Kind aber am Freitagabend mit beginnender Heiserkeit und am Samstagmorgen mit Husten zu kämpfen hatte, machten wir mal einen Schnelltest bei ihr:

So ein Mist!!! Hat es uns nun doch erwischt?

Weitere Schnelltest bei ihr und gleichzeitig bei uns war allerdings wieder negativ – eine ganz bl√∂de Situation. Also sind wir zu den „Profis“ ins Wentorfer Testzentrum gegangen und haben uns alle drei mal von Fachkr√§ften in der Nase oder im Mund rumbohren lassen:

Puh, noch einmal Schwein gehabt!

Also „leiden“ wir nur an einer ganz gew√∂hnlichen R√ľsselseuche und am n√§chsten Sonntag f√§llt erneut die Entscheidung, ob wir Stephanie f√ľr ihre Therapien am MO-MI nach L√ľneburg bringen oder ob wir sie eine weitere Woche bei uns in der Residencia OLCA behalten. Je nachdem, ob man im Pflegezentrum frei von Covid ist oder nicht …

Damit aber du, mein lieber Blog, und auch die hierhin gesurften Leser wenigstens etwas zum Verarbeiten haben, hier eine kleine Fotostory von Stephanies Kochen eines Cabanossi-Eintopfes nach diesem Rezept (halbe Portionierung). Und ja, bis auf das abschlie√üende Umr√ľhren und Kochen im gro√üen Topf (da kommt sie aus dem Rollstuhl heraus einfach nicht ran), hat sie in der Tat alles alleine oder mit ein wenig Hilfe und Anweisung von Carsten gemacht ¬† ¬†standard

Die Zwiebeln in St√ľcke schneiden:

Die Cabanossi in Scheiben schneiden:

Beides zusammen in einem Topf anbraten:

Alle Dosen aufmachen (!!!) und nacheinander samt Fl√ľssigkeit in einen gro√üen Topf geben – zuerst den Mais:

Dann die gr√ľnen Bohnen:

Danach die Dose mit roten Bohnen:

Und zuletzt die Dose mit den geschälten Tomaten:

Die angebratenen Zwiebeln und Cabanossi nicht vergessen:

Erst den Schritt „w√ľrzen und bei schwacher Flamme ca. 30 Minuten leicht kochen lassen“ habe ich dann wieder √ľbernommen. Am Ende mit einer weiteren, gekochten Mettwurst garniert (w√§hrend Carsten und Stephanie an diesem Eintopf k√∂chelten, habe ich n√§mlich eine Graupensuppe zubereitet) sah das Ganze dann so (lecker) aus:

Wie Stephanie, eine gro√üe Anh√§ngerin der Kochshow „The Taste„, gesagt hat, war das noch nicht so ganz eines The Taste-L√∂ffels w√ľrdig, geschmeckt hat es aber hervorragend!

Man sieht, Stephanie macht weiterhin ihr kleinen aber feinen Fortschritte … und sie k√∂nnte sich zur Not auch schon Mal auch von einem Dosengericht ern√§hren, denn das √Ėffnen klappte von Dose zu Dose immer besser!



2022 07.
Okt

Meine lieben Blogleser, eigentlich sind Carsten und ich ja schon seit Sonntag wieder zuhause und auch Stephanie hat unsere zwei Wochen Urlaub in Slowenien schweren Herzens im Pflegezentrum „√ľberlebt“, aber f√ľr einen Blogeintrag hat es bis heute dennoch nicht gereicht – unsere To-Do-Liste, die Arbeit und die Zeit des Wiedersehens mit dem Kind lie√üen mir daf√ľr leider nicht viel M√∂glichkeiten.

Carsten und ich sind am Sonntagabend wieder in der Residencia OLCA angekommen (der Smart hat jetzt 3967 km mehr auf dem Tacho) und seitdem stand unsere Waschmaschine nicht mehr still.

Am Montag, dem Feiertag, sind wir mittags nach L√ľneburg gefahren, gemeinsam bis in die Stadt gelaufen und haben somit fast den ganzen Tag mit Stephanie verbracht.

Nat√ľrlich gab es von beiden Seiten viel zu erz√§hlen und wir sind f√ľr ein richtig √ľppiges und leckeres Essen in ein Steakhouse eingekehrt. Nach den Vorspeisen (Bruscetta, Datteln im Speckmantel & Chorizo in Honig) gab es f√ľr jeden ein saftiges Filet mit den Beilagen seiner Wahl … nat√ľrlich hat sich das Kind f√ľr Mais entschieden ¬† ¬†zwinker

Aber so war nat√ľrlich auch dieser Tag ratz-fatz vorbei und es bleib keine Zeit zum Blogschreiben.

Am Dienstag war unser erster Arbeitstag nach drei Wochen … entsprechend voll und abends fielen Carsten und ich nur noch ins Bett. Tja, und seit Mittwoch ist Stephanie schon wieder in Wentorf, hatte gestern (DO) sowie heute (FR) ihre Lerntherapien, w√§hrend wir im HomeOffice arbeiteten, und die Zeit zu dritt vergeht dadurch ebenfalls wie im Flug.

(unsere kleine Meteorologin liebt solche Ausblicke!!!)

Damit ich diese Woche aber wenigstens ein kleines Lebenszeichen von uns pr√§sentieren kann, habe ich diese Zeilen und Fotos zusammengestellt. Nicht, dass noch jemand denkt, es w√§re etwas Schlimmes bei uns passiert, weil ich mich nicht melde – ganz im Gegenteil, Stephanie entwickelt sich weiterhin pr√§chtig und hat uns nach den zwei Wochen ohne sie erneut mit etwas Neuem √ľberraschen k√∂nnen:

Stephanie, nicht verzagen, der Anfang ist gemacht, aber ein Medium-Steak ist dann wohl doch schon eher was f√ľr Fortgeschrittene …



2022 27.
Sep

Wir genießen weiterhin noch etwas Kultur, aber nächste Woche gibt es auch wieder mehr Text, versprochen!!!

Hier z.B. war Stephanie beim Seeed-Konzert in Berlin …

… und hier besuchten wir drei die Banksy-Ausstellung in Hamburg:

Macht’s gut und bis n√§chste Woche …



2022 20.
Sep

Wir sind immer noch im Urlaubsgenie√üermodus … sorry

Bussi!!!



2022 14.
Sep

Es ist jetzt so gekommen, wie ich im letzten Blogeintrag schon vermutet habe: wir genie√üen unseren Urlaub in vollen Z√ľgen und es bleibt dadurch leider √ľberhaupt keine Zeit zum Schreiben eines Blogeintrags – bitte entschuldigt!

Aber w√§hrend wir noch weiter genie√üen …

… k√∂nnt ihr ja mal einen Text von Stephanie durchlesen.

Zur Erkl√§rung: Im Pflegezentrum gibt es eine Zeitschrift namens HOFPOST, die einmal im Quartal erscheint. Eine Rubrik darin hei√üt „Wer bin ich?“ und es wird ein Bewohner beschrieben, der dadurch erraten werden muss. F√ľr die Herbstausgabe 2022 hat Stephanie eigens ihre Vorstellung erstellt und abgetippt, welche laut Kind am Ende sogar nur leicht korrigiert √ľbernommen wurde – die rote Erg√§nzung hat Carsten noch schnell f√ľr den Blog eingef√ľgt, da der Satz in Bezug auf die Sportart sonst falsch verstanden wird. Wir sind jedenfalls unglaublich stolz, was Stephanie da √ľber sich zusammengeschrieben hat:

Nach unserem Urlaub gibt es dann auch wieder mehr von den OLCAs und insbesondere von Stephanie zu lesen, versprochen!!!



2022 07.
Sep

Na, ist euch die √úberschrift aufgefallen? Ich wei√ü, es h√§tten f√ľr alle Beteiligten auch gerne einhundert Wochen weniger sein k√∂nnen. Genauso sehe ich es bei meinen Besucherzahlen vom Blog: von der Geburtsstunde am 14. Januar 2007 bis zum ersten Stephanie-Genesungseintrag am 19. September 2020 (ca. 12,5 Jahre) hatte ich gerade einmal 29.409 Besucher und nun wurden es in den letzten zwei Jahren bis heute insgesamt 48.011 (ein Plus von 18.602). Glaubt mir, gerne w√ľrde ich diese „Erfolge“ gegen eine quietschfidele 26-J√§hrige eintauschen … aber Tr√ľbsalblasen gibt es bei uns nicht. Wir machen nun das Beste draus!

Stephanie ist nun auch schon seit Dienstag wieder in der Residencia OLCA und wir drei freuen uns schon sehr auf die bevorstehenden Urlaubstage. Noch zwei HomeOffice-Arbeitstage und es geht los – geplant sind u.a. ein Wochenende inklusive Seeed-Konzert in Berlin, zum ersten Mal ins Schwimmbad gehen, die Banksy-Ausstellung in Hamburg besuchen und, wenn das Wetter passt, auch ein Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen. Schade nur, dass der Sommer vorbei zu sein scheint und nun der gro√üe Regen √ľber uns hereinbrechen soll ¬† ¬†traurig

Aber springen wir doch zuerst mal zur√ľck zur Fazit-Jubileumswoche und gucken nicht schon jetzt so weit in die Zukunft. Es sollte nur eine Vorwarnung sein, dass ich w√§hrend unseres Urlaubs wahrscheinlich nicht so oft und ausf√ľhrlich zum Schreiben kommen werde. Aber keine Angst, ich lasse mir f√ľr euch treue Leser doch gerne noch etwas einfallen …

Beim diesmaligen Zusammenstellen der Fotos und Informationen festigte sich in mir der Gedanke, die Tage (DI-SO) mit dem Kind erneut nach Themen zu sortieren.

Die Erkenntnis Nr. 1 ist: wir haben in den f√ľnf Tagen viel zu viel gegessen!!!

Ob beim Fotospaziergang durch Wentorf …

… oder schon bei der Abholung im Pflegezentrum (wir essen immer gemeinsam zu Abend, bevor wir mit einem leerem Magen unseren Wocheneinkauf starten m√ľssen), …

… ob beim Treffen mit Freunden in Uelzen …

… oder bei unserer spontanen Entscheidung, abends mal zum Georgier zu gehen:

Aber mich hat echt gewundert, dass uns diese S√ľnden und Schlemmereien (Chatschapuri, Chvischtari, Ofenchampignons mit K√§se, Chinkali (gekocht, gebraten & mit Spinat-K√§se-F√ľllung), Grillgem√ľseplatte sowie zum Nachtisch je ein St√ľck Schokoladen- und Pakhlava-Torte) …

… gewichtstechnisch nicht noch tagelang verfolgt haben ¬† ¬†zwinker

Doch besonders hier hat Stephanie wieder mal kulinarisches Neuland (wieder-)entdecken können und in Uelzen gönnte sie sich zum Kennenlernen den derzeitigen Nummer 1-Hit aus Deutschland: Wildberry Lillet

Aber sie konnte auch austeilen, wie z.B. hier w√§hrend der Fahrt f√ľr Carsten:

In Uelzen …

… waren wir neben dem ber√ľhmten Hundertwasser-Bahnhof …

… auch viel in der Altstadt unterwegs und konnten Stephanie neue Dinge zeigen und erkl√§ren: Was hat es mit der Hanse auf sich? Was ist eine Gilde? Was sind Stolpersteine?

Ist das Kunst oder kann das weg?

Nat√ľrlich durfte ein Eisbecher mit vielen umherschwirrenden Wespen (nicht suchen, es ist keine im Bild) dabei nicht fehlen!

F√ľr dieses Erlebnis vielen lieben Dank an unsere Stadtf√ľhrer Claudia …

… und Jan (hier links):

Es war ein ganz ganz toller Tag und wir k√∂nnen √ľberhaupt nicht best√§tigen, was viele bislang zu uns gesagt haben: dass Uelzen keine sch√∂ne Stadt sei. Sie hatten einfach nur nicht die richtigen Ortskundigen bei sich ¬† ¬†zwinker

Wir fanden es total cool    lachen

Aber wir waren in den letzten Tagen nicht immer nur als Dreiergespann unterwegs …

… sondern auch mal nur wir M√§dels, um weiter am Fotografieren zu feilen:

Dabei begegneten uns so manche Tiere, …

… aber nicht alle lie√üen sich trotz weichem Fell bereitwillig streicheln:

Den beachtenswertesten Moment aber bekam Stephanie nach dem alleinigen Lösen dieses Puzzles:

Es ist mit 48 Teilen bislang ihr größtes und Carsten versprach ihr, dass er den Hut vor ihr zieht, sollte sie es wirklich ganz alleine schaffen Рimmerhin war es auch das erste Mal, dass sie dieses Puzzle versucht hat:

Als nächstes wagen wir uns jetzt an Puzzles ohne Rahmen:

Doch dieses, in Uelzen gesichtete 736-Teile-Exemplar, wird wohl sicherlich NIE jemand von uns in Angriff nehmen:

So viele H√ľte kann man nicht davor ziehen … obwohl, Stephanie ist schon in Lauerstellung ¬† ¬†zwinker

S√ľ√ü, wa? Aber es geht sogar noch s√ľ√üer!!! ¬† ¬†standard

Mach bitte weiter so, mein Kind. Wir geben jedenfalls immer unser Bestes, versprochen!!!